21.04.2016, 10:54 Uhr

Technik hautnah für Jugendliche

Anja Kinzl beweist viel Feingefühl und Geschicklichkeit beim Entfernen von Zahnstein. Im Hintergrund v. li. n. re.: Marcel Niedermüller, Lena Knezevic, Celeste Wiestner, Christian Knoll und Tina Höfer. (Foto: Christoph Reiser, IV Salzburg)
BÜRMOOS (ck). Etwa 25 Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Neuen Mittelschule St. Pantaleon besuchten kürzlich im Rahmen einer Klassenfahrt den Medizintechnik-Betrieb W&H in Bürmoos. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die im Rahmen des SPICI-Projektes der Industriellenvereinigung Salzburg (Successful Stories about Professions in Cool Industries) durchgeführt wurde, stand das Kennenlernen spannender Berufe. Dadurch soll die Neugierde der Schulkinder an der Technik geweckt werden. Anhand ausgewählter praktischer Experimente konnten die jungen Besucher technische Sachverhalte gleich selbst erproben und interessante Aufgabenfelder in der Dentaltechnik erleben. Die Jugend so früh als möglich zu fördern betrachtet das Medizintechnikunternehmen W&H als wesentlichen Erfolgsfaktor. So sponsert der Betrieb seit Anfang des Jahres mit "Spürnasenecke" auch ein Forschungslabor für Kindergärten.

Die Schulkinder meisterten alle Aufgaben

Dass es im Dentalbereich vor allem um Feinheit und Präzision geht, konnten die Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule St. Pantaleon selbst erfahren. Schon beim Zusammenbau zahnmedizinischer Instrumente wurde den Besuchern viel Geschicklichkeit abverlangt. Auch beim Bohren und Entfernen von Zahnstein an Zahnmodellen waren Feingefühl und Genauigkeit gefragt. Breiten Anklang bei den Jugendlichen fand auch das naturwissenschaftlich-technische Experiment, bei dem die Entstehung von Schall bei Dentalinstrumenten untersucht wurde. Obwohl nicht für alle Teilnehmer sofort ersichtlich war, warum Schall ein wichtiges Thema im Dentalbereich darstellt, konnte W&H Mitarbeiter Dipl.-Ing. Karlheinz Eder eindrucksvoll demonstrieren, dass die Beschäftigung mit dem Thema beispielsweise ganz wesentlich für die Reduktion des unangenehmen Bohrgeräusches beim Zahnarzt ist. Bei einer abschließenden Werkführung konnten die Jugendlichen ihre Einblicke in das W&H Firmenleben sowie die modernen Fertigungsverfahren weiter vertiefen.
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