09.03.2016, 09:54 Uhr

Vom Blatt Papier bis zum Holzhaus

Die sinnvolle Nutzung des Rohstoffes Holz war Thema des 46. Waldbauerntag

FLACHGAU (mek). „Holz ist ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft, ein Standbein, das vielen Bauern traditionell Einkommen liefert" weiß Lanwirtschaftkammer-Präsident Franz Eßl und ergänzt: "Gerade wenn der Preis für Lebensmittel so instabil wie heute ist, bietet der Wald Sicherheit." Die Ressource Holz würde schneller nachwachsen, als sie genutzt werde.

Auch auf der Pariser Klimakonferenz iwurde betont, dass Holz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leiste. Zum einen durch vorratsreiche Wälder, zum anderen aber eben auch durch das Verbauen von Holz. Wälder speichern zwar Kohlendioxid, es sei aber auch wichtig, das Holz auch zu ernten und zu verwenden. Ein Holzbau würde das Kohlendioxid für weitere hundert Jahre speichern.

„Niemand wird von Holz auf Öl umsteigen. Aber wenn der Ölkesseltausch gefördert wird, überlegt es sich vielleicht der eine oder andere, der auf Holz umgestiegen wäre, anders und bleibt bei Öl“, sagte Eßl. „Erdöl ist im Moment vielleicht billiger als vor einigen Jahren“, weiß Waldverbands-Obmann Rudolf Rosenstatter und ergänzt: „Holz ist der Stoff der Vergangenheit und der Zukunft. Das Interesse daran ist groß. Nun müssen wir es mobilisieren und dafür brauchen wir brauchen wir Programme zur Durchforstung, für Forststraßen, für die Bildung und für die Jugend.“

Der Werkstoff und Energielieferant Holz sei ausbaubar, denn „vom Blatt Papier bis zum Hochhaus ist alles drin". Daher fordert Rosenstatter noch mehr noch mehr Einbindung des Holzes.
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