08.06.2016, 13:42 Uhr

Werkschulheim Felbertal im Bienenfieber

Lehrer und Projektleiter Stefan Mayr und Schüler bei der Begutachtung der Waben. (Foto: Werkschulheim Felbertal)
EBENAU (mek). Der Aufbau einer eignenen Schulimkerei ist derzeit im Werkschulheim Felbertal in vollem Gange. Bis Ende des Schuljahres soll das Projekt abgeschlossen sein.

Als erstes galt es jedoch für die Schüler die Grundlagen sowie Fachbegriffe der Honigerzeugung zu erlernen. Hierzu konnten die Jugendichen am Imkerhof Salzburg lernen was ein Bienenvolk zum Leben braucht, wie man die Waben sauber hält und die Bienen vor Schädlingen schützt.

Im nächsten Schritt bauten die Nachwuchsimker eine Bienenbehausungen – im Fachjargon „Beuten“ genannt. Handwerkliches Geschick war vor allem beim Drahten der Rähmchen und Einlöten der Mittelwände gefragt, die in weiterer Folge von den Bienen zu den typischen Bienenwaben ausgebaut und für die Aufzucht der Brut oder zur Lagerung von Honig und Pollen verwendet werden. Vor Kurzem ist das erste Bienenvolk am Werkschulheim eingetroffen.

„Es war für uns erstaunlich zu sehen, wie viele Schüler in ihrer Freizeit an dieser offenen Projektgruppe mitarbeiten. Wir hoffen nun, dass die Bienen über den Sommer fleißig Nektar sammeln um viele Honiggläser am Weihnachtsbazar verkaufen zu können“, so Stefan Mayr, Lehrer für Biologie und Umweltkunde sowie Physik, der als Hobbyimker das Imkerprojekt am Werkschulheim Felbertal leitet. Der Erlös soll einerseits in den Ausbau der Schulimkerei fließen, andererseits sozialen Projekten zugutekommen.
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