28.09.2016, 12:56 Uhr

Fünf Expertentipps für eine klare Sicht im Herbst

Für eine klare Sicht im Herbst: Tipps des ARBÖ Salzburg (Foto: ARBÖ Salzburg)
SALZBURG (kh). Schlechte Sicht, rutschige Fahrbahn oder plötzlicher Witterungswechsel sind mögliche Gefahren, die auf die Autofahrer im Herbst lauern. Die ersten Sonnenstrahlen lassen morgens länger auf sich warten und abends wird es schneller dämmrig: der Herbst hält Einzug in das Land. Autofahrer sollten in dieser Jahreszeit folgende fünf Punkte beachten, um das Unfallrisiko zu senken.

1. Windschutzscheibe:

„Besonders die uneingeschränkte Sicht durch die Windschutzscheibe ist gerade im Herbst extrem wichtig. Eine schmutzige oder verschmierte Innenseite der Windschutzscheibe erhöht die Gefahr des Anlaufens, insbesondere wenn es draußen regnerisch ist“, verrät ARBÖ Salzburg Pressesprecherin Renate Eschenlohr. Darüber hinaus sorgen mögliche Schmutzschlieren gepaart mit der im Herbst oftmals tiefstehenden Sonne für störende Reflexionen. Dadurch steigt das Risiko, dass Gefahren zu spät oder gar nicht wahrgenommen werden.

2. Wischerblätter:

damit die Außenseite der Windschutzscheibe ausreichend gepflegt wird, ist die rechtzeitige Montage neuer Wischerblätter unabdingbar. Extreme Temperaturen im Hochsommer lassen die Gummimischung härter werden, was die Qualität des Scheibenwischens beeinträchtigt. Stärkere Straßenverschmutzung im Herbst, etwa durch herabfallendes Laub oder von Landmaschinen gelöste Erde, die auf der Straße landet, verschmutzen die Windschutzscheiben schneller und beeinträchtigen damit die Sicht. Zudem wird die regelmäßige Prüfung, ob genügend Reinigungsmittel in der Scheibenwisch-Anlage vorhanden ist, empfohlen.


3. Lufteinlässe an der Windschutzscheibe:

die regelmäßige Kontrolle der Lufteinlässe am unteren Ende der Windschutzscheibe ist ebenfalls empfehlenswert. Laub kann in das Lüftungssystem gelangen und die Klimaanlage in ihrer Leistungsfähigkeit beträchtlich einschränken. Zudem kann es zu unangenehmen Gerüchen führen, wenn die Blätter im Lufteinlass verfaulen.

4. Reifendruck:

falscher Reifendruck, egal ob zu viel oder zu wenig davon, führt unwiderruflich zu einer unregelmäßigen Abnützung des Reifens. Zu geringer Druck im Reifen sorgt für einen stärkeren Verschleiß an der Reifenaußenseite, während ein zu hoher Druck die Reifenmitte stärker beansprucht. Der richtige Reifendruck hat große Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr, auch wenn die Gefahr des falschen Reifendrucks mit bloßem Auge nicht gleich ersichtlich ist. Eine veränderte Reaktion des Fahrzeuges in Kurven sowie ein verlängerter Bremsweg bei nasser Fahrbahn, sind dabei mögliche Gefahren. Gerade im Herbst stehen Autofahrer regelmäßig vor sich plötzlich verändernder Fahrbahnverhältnisse. Autofahrer finden Angaben zum richtigen Reifendruck bei den meisten Modellen direkt auf der Tankdeckelinnenseite oder auf auf der Innenseite der Fahrertüre. ARBÖ Tipp: bei Fahrten mit viel Gewicht nicht vergessen den Reifendruck entsprechend anzupassen.

5. Beleuchtung:

bei Dämmerung und schlechten Sichtverhältnissen ist die Wahl der richtigen Fahrzeugbeleuchtung zu beachten. Regen, Nebel, Schneefall oder das Einsetzen der Dämmerung sorgen für Sichtbehinderungen. Hier muss das Abendlicht eingeschalten werden, da das Tagfahrlicht nicht mehr ausreichend ist.
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