16.03.2016, 11:00 Uhr

Eine eigene Straße für den Ort?

Der größere Handlungsspielraum bei der Ortskerngestaltung begründet Straßwalchens Kaufinteresse.

Straßwalchen will dem Land Salzburg die Durchzugsstraße direkt im Ortskern abkaufen.

STRASSWALCHEN (buk). Erstmals offiziell hat die Gemeinde Straßwalchen ihr Interesse am Kauf des Straßenstücks zwischen B147 und B154 beim Land Salzburg bekundet. "Dabei ist es um ein erstes Abtasten gegangen", erzählt Straßwalchens Bürgermeister Friedrich Kreil, der hier in die Zukunft des Ortskerns investieren will. Auch Landesrat Hans Mayr ist den Plänen nicht abgeneigt: "Ich stehe dem Ansinnen positiv gegenüber."

Offen sind derzeit noch die Sanierungskosten, die über die Asphalt-Oberfläche hinausgehen. Vor allem eine schwierige Kanalsituation und eine Brücke bereiten den beiden Parteien hier Kopfzerbrechen. "Es geht darum, ob wir die Straße noch selbst sanieren oder unsaniert übergeben und dafür eine Abschlagszahlung leisten", sagt Mayr, der auch bereit ist die Kosten für die kommenden 20 bis 25 Jahre auszugleichen. Der Gesamtaufwand wird derzeit vom Land erhoben. Ein weiterer Termin soll Ende März folgen.

"Freundlicher für Anwohner"

Vorgabe des Landes für den Kauf ist, dass die Straßenbreite nicht unter 6,5 Meter sinken darf, falls der Schwerverkehr im Falle einer Blockade der Umfahrung kurzfristig durch den Ort geführt werden müsste. Für Kreil kein Problem. Er will vor allem den Parkbereich neu gliedern, das Bachbett und den befestigten Uferbereich sanieren und die Betonschutzmauer am Hainbach auflockern. "Es soll für die Wohnbevölkerung freundlicher werden", sagt der Bürgermeister.
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