20.09.2016, 14:20 Uhr

DTM-Legenden gastieren beim Histo-Cup am Salzburgring

Giancarlo Fisichella pilotierte in den 90er-Jahren den Alfa 155 V6 TI ITC über die Rennstrecken. (Foto: Histo-Cup)

Neben den sieben eigenen Rennserien treten auch die Piloten des Tourenwagen-Revivals im Nesselgraben an

PLAINFELD (buk). Von sieben Piloten im Jahr 1998 hin zu sieben Rennserien mit rund 300 Fahrern aus elf Nationen hat sich der Histo-Cup rasant entwickelt. Entschieden ist zum aktuellen Stand – das Saisonfinale findet Ende Oktober am Red-Bull-Ring statt – noch nichts. "Die Serien sind alle extrem knapp. Jetzt geht es in den jeweiligen Kategorien um die Krone", sagt Organisator Michael Steffny. Mitten unter den Startern matchen sich auch 18 Salzburger – darunter sechs Flachgauer – beim Rennwochenende vom 23. bis 25. September.

Mehr als 20 DTM-Fahrzeuge

Im Rahmenprogramm brettern an beiden Renntagen auch mehr als 20 originale DTM-Fahrzeuge durch den Nesselgraben. Pilotiert werden sie von den Legenden der "alten" deutschen Tourenwagen-Ära, die Ende der 1980er-Jahre zuletzt in Salzburg zu Gast waren. So werden sich etwa Christian Danner, Alex Burgstaller, Marc Hessel, Volker Strycek und Roland Asch im Rahmen des "Tourenwagen Revivals" die Ehre geben.

Fisichella-Auto am Salzburgring

Eines der absoluten Highlights unter den klassischen Rennautos ist der Alfa Romeo 155 Ti V6 ITC aus dem Jahr 1996, mit dem etwa Ex-Formel-1-Pilot Giancarlo Fisichella Erfolge eingefahren hat. "Das Auto selbst ist sehr nahe an der Formel-1-Technik", erklärt Jonas Loebe von der Scuderia Gran Tourismo GmbH. Der Renner verfügt über rund 490 PS die er bei 11.800 Umdrehungen aus knapp 2,5 Litern Hubraum generiert. Je nach Übersetzung reichen damit etwa zwei Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Steffny spricht hier von einem "Sound-Leckerbissen".

Offenes Fahrerlager

Auch beim Herbstrennen ist der Zugang in das Fahrerlager möglich, wo die Rennwagen aus nächster Nähe betrachtet werden können. "Wir sind es gewohnt, dass sich hier die Leute durchschieben", grinst Steffny. Im Außenbereich ist der Eintritt kostenlos, für die Fahrerlagerkarte werden am Freitag und Samstag zehn Euro verrechnet. Der Sonntag schlägt hier mit 15 Euro zu Buche. Wer es nicht persönlich an den Ring schafft, kann sich die Rennen heuer erstmals auch per Live-Stream ansehen.
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