18.10.2016, 11:12 Uhr

Das sind die aktuellen Bauprojekte in Floridsdorf

So soll das Zielgebiet Florasdorf durch die Baugenossenschaft Neues Leben bald aussehen. (Foto: SCHREINER, KASTLER; BÜRO FÜR KOMMUNIKATION GMBH)

Drei Großprojekte und 110 kleinere Bauten sorgen in den kommenden Jahren für Wohnraum.

FLORIDSDORF. Die Bezirke über der Donau gehören zu den schnellstwachsenden Gebieten Wiens. Auch Floridsdorf wächst und soll durch erhöhte Geburtenraten, Zuzug und Umzug aus anderen Wiener Bezirken bis 2023 rund 163.000 Einwohner zählen.

Entsprechend dieser Statistik der Magistratsabteilung für Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23) ist auch eine emsige Bautätigkeit im Bezirk zu verzeichnen. Großbauprojekt Florasdorf, Stadtquartier Ödenburger Straße und das Donaufeld sowie rund 110 kleinere Projekte sind im Entstehen.

Auf den Gründen des ehemaligen Bahnhofs Jedlesee zwischen Prager Straße, Katsu-shikastraße und Koloniestraße entsteht Florasdorf. Die ÖBB als Liegenschaftseigentümer hat sich dabei zum Ziel gesetzt, die Lebensräume besonders attraktiv zu gestalten. Deshalb sind auch Lärmschutzwände bei der Ausschreibung bereits berücksichtigt worden. Das Gesamtareal besteht aus den zwei Teilgebieten Nord und Süd, verbunden durch eine bestehende Kleingartensiedlung.

Roland Pölz von der Baugenossenschaft Neues Leben: "Der Baustart der geförderten Wohnungen ist im September erfolgt und soll rund 24 Monate dauern." Die Bautätigkeiten im Bereich Nord werden ab 2017 beginnen. Insgesamt sind hier rund 700 Wohnungen geplant. Es soll auch kleinere Wohneinheiten für Single- und Smart-Wohnungen geben.

Wohnungen statt Gstettn

Im nächsten Jahr ist auch der Baustart für die ersten Wohnungen im Stadtquartier Ödenburger Straße auf den ehemaligen Roigk-Gründen, den Spindler-Gründen und dem AGM geplant. Das Wohngebiet ist über die Koloniestraße und die Ödenburger Straße erreichbar. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist bei diesem Bauprojekt ebenfalls gewährleistet.

Verschiedene Wohnbaugenossenschaften haben sich um die einzelnen Bauplätze bemüht. Hier sollen frei finanzierte Wohnungen, geförderte Wohnungen und Smart-Wohnungen entstehen. So baut die Wohnbaufirma Migra 180 Wohnungen auf den Bauplätzen 4 und 9. Die Besonderheit an diesem Projekt: Das Gebiet ist weitestgehend autofrei geplant. Die Freiräume sind somit vorwiegend Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.

Bauträgerwettbewerb

Im Bereich der Dückegasse beginnt ebenfalls 2017 der Bauträgerwettbewerb im Donaufeld. Hier sollen 1.000 der insgesamt 6.500 Wohnungen entstehen. Wie die geplante Grüne Mitte genau aussehen wird und wie das Verkehrskonzept angelegt ist, wird sich erst entscheiden. Eine Präsentation der Entwicklungsetappe Dückegasse findet am 20. und 21. Oktober an der Ecke An der Schanze statt.
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