15.04.2016, 16:48 Uhr

Miss Vienna 2016: Anna will vom Kinzerplatz in die Welt

Anna Schreyer will hoch hinaus: Zuerst Miss Vienna, dann Miss Austria.

Anna Schreyer will am 28. April Miss Vienna werden, nach der Miss Austria greifen und dann noch kurz die Welt verändern.

FLORIDSDORF. Gläubig ist Anna Schreyer nicht, doch an den Kinzerplatz kehrt sie immer wieder zurück. Die große Backsteinkirche ist ein Ruhepol für die Floridsdorferin. Ein Ort, den sie in guten wie in schlechten Zeiten aufsucht. Hier ist die 18-Jährige aufgewachsen, hier fühlt sie sich geborgen.

Doch es zieht sie in die Welt, sie fühlt sich sogar berufen in dem, was sie tut. "Ich möchte Generationen verändern", sagt das Model. "Ich möchte Frauen mehr Selbstbewusstsein schenken und ihnen zeigen, dass Schönheit nichts mit Schönaussehen zu tun hat, sondern nur mit Ausstrahlung." Große Worte für eine 18-Jährige – ein ambitioniertes Ziel.

Die ersten Schritte ihrer Mission hat Anna Schreyer schon gesetzt. Seit sie 14 Jahre alt war, steht das junge Model vor Kameras und schreitet über Laufstege. Doch heuer geht ihr Traum in Erfüllung: Sie könnte zur schönsten Frau von Wien gewählt werden. Etwas, wovon sie schon seit jeher träumt. "Ich liebe es, vor der Kamera zu stehen", sagt sie. Vor Kurzem wurde Anna auch mit dem Krönchen der Miss Slimando 2016 geschmückt.

Erst Wien, dann Österreich

Wenn sie an den Tag der Miss-Wahl denkt, wird sie nervös. "24 Stunden davor wird es sicher ganz schlimm." Siegessicher ist sie dennoch. Wenn sie Miss Vienna werden sollte, dann wird auch die Miss Austria-Schärpe ihren Körper zieren, so die 18-Jährige. Die Vorbereitung auf den großen Abend nimmt viel Zeit in Anspruch: Fünfmal pro Woche wird trainiert – Cardio- und Ausdauertraining. "Magermodel möchte ich aber keines sein", so die Miss in spe, die aber auch mit anderen Talenten glänzt. Singen zum Beispiel.

Knapp 80.000 Menschen haben das Musikvideo "Eurotrip" auf Youtube schon gesehen. Dort besingt die Floridsdorferin die Partynacht in Rom oder den Sonnenuntergang in Madrid – eine Hommage an Blitztrips junger US-Amerikaner durch Europa, angereichert mit US-englischem Dialekt und Bildern aus Wien. New York ist zwar die persönliche Herzensstadt, doch der Wiener Schmäh zieht das Mädchen immer noch in seinen Bann. Wien sei schließlich eine super-saubere Stadt, so die Wienerin. Mit 16 war sie immerhin schon im Big Apple – am Times Square spürte sie den Puls der Stadt.

Die Kandidatinnen im Porträt:

Portrait: Camila und der Traum vom Missen-Titel
Portrait: Wird Kimberly die neue Miss?
Portrait: Laura auf dem Weg zum Missen-Titel
Portrait: Heute Lehrerin, morgen Model
Portrait: Hamide greift nach dem Krönchen
Portrait: Debbie will den Titel holen
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