04.07.2016, 14:35 Uhr

Wer im Wald Kraftplätze aufsucht, profitiert doppelt

Martin Spinka (Foto: Pramhofer)

Es tut einfach gut, einen Waldspaziergang mit allen Sinnen zu genießen
und sich dabei zu entspannen. Wenn dabei noch bei Kraftplätzen inne
gehalten wird, danken dafür Körper, Geist und Seele.

BEZIRK. Mit „Waldluftbaden – Eintauchen in die heilsame Atmosphäre des Mühlviertler Waldes“ entwickelt die Region Freistadt ein Angebot, den wertvollen Freiraum heilsam zu nutzen. Kürzlich luden die Projektverantwortlichen zu einem „Waldluftbadetag“. Das Team, bestehend aus dem Arzt Martin Spinka, den Geomanten Günter Kantilli und Wolfgang Strasser sowie Karl Steinbeiß, Projektentwickler und Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mühlviertler Kernland, erläuterten in der Atmosphäre von Wald und Kraftplätzen, diesmal in Elz, die Wirkung.
Die diesbezügliche erste medizinische Feldstudie in Europa überhaupt wird von Martin Spinka, Wahlarzt für Allgemeinmedizin mit dem Spezialgebiet Naturheilkunde, durchgeführt. Es ist bereits bewiesen, dass die Kommunikationsstoffe der Waldpflanzen, die Terpene, die Gesundheit fördern. Antikrebszellen vermehren sich durch sie im Wald. Das bedeutet, dass während eines Waldbesuches heilsame, wohltuende Prozesse ablaufen. „Mit der 'Waldluftbadestudie' möchte ich zeigen, dass all diese positiven Dinge deshalb passieren, weil unser vegetatives Nervensystem bei jedem Waldbesuch sozusagen auf 'Kur' ist und heil wird“, so der Arzt. "Mittels Langzeit- und Kurzzeitmessungen der Herzraten-Variabilität möchte ich die Gesundheits-fördernde Wirkung des Waldes an 20 Probanden aufzeigen. Die Studienteilnehmer setzen sich ein dreiviertel Jahr lang intensiv diesem gesunden Klima aus. Ich hoffe, damit zeigen zu können, dass unser vegetatives Nervensystem harmonisiert werden kann." Wer in den Wäldern der Region dann noch Kraftplätze kennt oder sich zu solchen führen lässt, profitiert gleich doppelt. Die Geomanten Wolfgang Strasser und Günter Kantilli beschäftigen sich mit den fördernden Wirkungen von Erdenergien, Kraftplätzen und -linien. „Die besondere Kombination aus erdiger und wässriger Elementarqualität macht das Mühlviertel so besonders“, erklärt Wolfgang Strasser. Übungen auf solchen Kraftplätzen bringen Menschen noch direkter in Kontakt mit den Lebens- und Heilkräften des Waldes. Sie bieten Entspannung, verfeinern die Wahrnehmung, unterstützen seelische Prozesse und stärken die Selbstheilungskräfte. Geomant Günter Kantilli: "Damit sich ein Gast in der Region wohlfühlt, muss er sich willkommen fühlen. Die Gastgeber und Bewohner, ihre Mentalität und Gastfreundschaft spielen daher eine wesentliche Rolle im Konzept."
Karl Steinbeiß sieht es als vorrangiges Ziel, den Bewohnern den Lebensraum bewusster und spürbarer zu machen: "Bewusstseinsbildung in der Region ist ein sehr wichtiges Element für das Gelingen dieses Projekts." Derzeit starten die ersten Gemeinden des Tourismusverbandes mit den geomantischen Basiserhebungen. Dabei geht es um die Bestandsaufnahme der Wälder und Waldarten, der Kraftplätze und Wanderwege. Für dieses Projekt konnte auch die FH Salzburg mit ihrem Lehrgang „Innovation und Management im Tourismus“ gewonnen werden. Dabei werden die buchbaren Möglichkeiten zum Erleben des Waldes ausgearbeitet.
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