Künstler treffen sich in der Steinmühle, um voneinander zu lernen. Wichtigster Impuls ist die Trias.
NEUMARKT (sa). Unter dem Motto „Trias. Zeit für Kunst“ fand bis 20. Juni ein Künstler-Symposium in der Steinmühle statt. Die acht teilnehmenden Skulpteure nutzen diese Gelegenheit, um sich auf handwerklicher, künstlerischer und persönlicher Ebene weiterzuentwickeln. Hausherr Peter Wahl erntet für sein Refugium des Glücks nur Lob: „Wir Künstler sind sehr sensibel. Hier fühlen wir uns wohl und können uns entfalten“, schwärmt Matthias Claudius Aigner. Die Steinmühle ist ein Ort, der von vielen Künstlern mitgestaltet wurde. Lange Zeit hat man sich von der Öffentlichkeit abgeschirmt, nun sollen die Pforten geöffnet werden. Matthias Claudius Aigner, Claudia Eichenauer, Hermann Gschaider, Diethild Kempter, Renate Mayrhofer, Slobodan Orescanin, Gerlinde Weiß und Denise X! machen den Anfang, weitere Events sollen folgen.Gedanken zur Trias
Thema des Künstlertreffens ist die Trias, die Dreiheit, aber nicht in ihrem nummerischen Sinne, sondern als qualitative Zahl. Die Bildhauer sollten sich Gedanken zur Zahl 3 machen - wie sie Einfluss auf ihre Empfindungen, Ahnungen, ihr gesamtes Leben nimmt. Die Ergebnisse sind erstaunlich und vielfältig. Der Trialog und die Verbindung These, Antithese und Synthese beschäftigen die Kunstschaffenden ebenso, wie der Zusammenhang von Geburt, Leben und Tod. Die Diskussionen reichten bis zur Trias der Fischzubereitung.






