09.03.2016, 00:00 Uhr

Danke, liebes Christkindl

(Foto: Foto: Pramhofer)
KEFERMARKT. Die Sorge und das Mitfühlen für den jungen Kefermarkter Martin Mitschan (20 Jahre), der ja seit einem Badeunfall im Sommer vom Hals abwärts komplett gelähmt ist, war überwältigend. Dank des Benefizkonzertes und der vielen Spenden von Vereinen und Privatpersonen konnte das BezirksRundschau-Christkind diesmal mehr als 71.000 Euro sammeln.

"Diese Unterstützung und Anteilnahme tragen, immer ein Stückchen – ohne das weiß ich nicht, ob und wie ich mein Leben bewältigen könnte“, sagt Martin.
Auch seine Familie sagt ganz großes Dank, vor allem den Firmen, die so schnell und professionell den ersten Umbau im Haus bewerkstelligt haben. Die Firmen Biebl, Holzhaider, Fliesen Christof und die Tischlerei Reichhart haben es möglich gemacht, dass Bad und WC für Martin umgebaut werden konnten, auch eine Rollstuhl-taugliche Zufahrt zum Haus wurde geschaffen. „Es hat einfach alles gepasst, die Betreuung und Planung, die Qualität der Ausführung, der Termin und auch bei den Kosten haben sie ein großes Herz für Martin gezeigt“, freut sich Vater Hannes. "Nicht zu vergessen, die vielen Helfer, die einfach da waren als wir sie gebraucht haben. Danke lieber Sepp und Rudi und alle, die ihr geholfen habt."
So war es ein schönes Fest, als Martin Weihnachten das erste Mal seit fünf Monaten wieder mehrere Nächte zuhause verbringen konnte. „Es war wirklich Weihnachten – die ganze Familie beisammen“, ist Mutter Martha glücklich.
Viele fragen immer und wie geht es Martin? Martin darf noch kurze Zeit im Reha-Zentrum Weißer Hof in Klosterneuburg bleiben. Seine Fortschritte sind momentan bescheiden, aber sie sind da! Martin wird noch viel Zeit brauchen, aber zumindest für ein paar Tage wie Weihnachten und auch Silvester war die Welt wieder ganz in Ordnung, finden zumindest seine Freunde, die auch diese Zeit mit Martin sehr genossen haben und ihm viel Unterstützung geben.
Jetzt kommen neue Sorgen und Aufgaben hinzu: den Alltag zuhause bewältigen, mit einer 24-Stunden-Betreuung im Haus leben, eine Beschäftigung finden, die sowohl für Martin als auch für die Firma ein Gewinn ist, und immer trainieren, sprich Therapie machen, denn von Nichts kommt nichts!
So hat Martin schon Pläne, was im Sommer sein wird. Er möchte arbeiten, einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen – denn nur herumsitzen, dafür bin ich nicht zu haben! meint Martin. „Ich habe ja das wichtigste noch: meinen Kopf!“ Und auch die Unterstützung so vieler.
Spezielles Highlight wird eine Fahrt über den Großglockner mit einem Seitenwagen gemeinsam mit seinem Vater sein. Dieses Ziel haben sich die beiden schon eine Woche nach dem Unfall gesteckt.
Familie Mitschan ist überwältigt: "Danke noch einmal an die vielen Christkindl, an die großen und die kleinen, vor allem auch an die, die ganz still und manchmal sogar heimlich einfach ihren Beitrag zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben!"
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