23.08.2016, 14:09 Uhr

Neue Busfahrpläne: Proteste reißen nicht ab

(Foto: Fotolia/Aaron Amat)
FREISTADT, LINZ. Die Proteste gegen die am 1. August in Kraft getretenen Fahrpläne im Regionalbusverkehr reißen nicht ab. Jetzt meldet sich eine Gruppe Freistädter zu Wort, deren Arbeitsplatz die Johannes-Kepler-Universität Linz ist. Sie beklagt, dass die wichtigste Anbindung der Uni, die Haltestelle Altenberger Straße bei der Autobahnauffahrt Dornach, empfindlich beschnitten wurde. "Genau die zwei für die Pendler relevanten Schnellverbindungen kurz nach 15 und kurz nach 16 Uhr fielen dem 'Takt' der Verkehrsplaner zum Opfer", sagt eine Sprecherin der Gruppe. Die Busse fahren bereits in Linz-Urfahr auf die Autobahn auf und lassen die Altenberger Straße links liegen. "Für uns hat sich das Angebot drastisch verschlechtert", so die Freistädterin.
Vonseiten des Landes OÖ heißt es offiziell: "Dem Land OÖ ist die Führung von attraktiven Schnellverkehren ein großes Anliegen. Demgemäß ist es nicht zweckmäßig, im Stadtgebiet von Linz alle Haltestellen zu bedienen, da damit der Charakter des wichtigen Schnellverkehrs konterkariert würde." Weiters wird angeführt, dass die überwiegende Anzahl an Fahrgästen an den Haltestellen bis zur Linken Brückenstraße aufgenommen werde. "Daher orientieren wir uns am Prinzip, dass die weitaus überwiegende Mehrheit von Fahrgästen von Reisezeitverbesserungen profitieren soll."
Für die betroffenen Pendler ist diese Aussage des obersten Verkehrsplaners des Landes Oberösterreich nicht akzeptabel. Sie haben sich mit ihrem Protest jetzt nicht nur an die Medien gewandt, sondern auch die Arbeiterkammer und die Freistädter Grünen eingeschaltet.
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