19.04.2016, 10:05 Uhr

Wassergenossenschaft setzt auf Synergien

Die ausgeschiedenen Funktionäre (v. l.): Rudolf Schwaha, Franz Ruhmer und Johann Fleischanderl.
LASBERG. Die Änderungen beim Vorstand sowie Ehrungen verdienter Mitglieder waren die markanten Themen der Jahreshauptversammlung der Lasberger Wassergenossenschaft (WG). Erst dreieinhalb Monate steht Emil Böttcher der WG vor und er wurde in dieser Zeit bereits mit den vielfältigen Aufgaben konfrontiert. Mit der Erschließung des neuen Siedlungsgebietes „Hochanger“ stand ein Projekt bevor, das ihn und den Vorstand in fachlichen und rechtlichen Belangen forderte. Dies zeigte auf, dass man ein gut strukturiertes und engagiertes Team braucht.

Rechtliche und finanztechnische Angelegenheiten sollten fachspezifische Unternehmen übertragen werden. Für den internen Bereich wurden die Aufgaben angepasst, unter anderem übernahm das neu aufgenommene Ausschussmitglied Hannes Haugeneder die Aufgabe, Kontakte mit den Anrainern der Liegenschaften der Genossenschaft zu pflegen. Durch das Zusammenwirken freiwilliger Mitarbeiter und den Bediensteten der Gemeinde wird angestrebt, die Aufgaben zu koordinieren und finanzielle Einsparungen zu erzielen.

Obmann Böttcher nutzte die Versammlung, verdiente ausgeschiedene Funktionäre auszuzeichnen. Sein rühriger Vorgänger Franz Ruhmer wurde zum Ehrenobmann mit Sitz und Stimme ernannt. Die Auszeichnung des Dachverbandes „OÖ. Wasser“ überreichte Aufsichtsrat Johann Dirnberger. Ruhmer war von 1998 bis 2015 Obmann und erwirtschaftete einen stattlichen Polster von 216.000 Euro. 4,5 Kilometer Versorgungsleitungen wurden unter seiner Ära verlegt. Für die ehrenamtliche verdienstvolle Mitarbeit wurden Rudolf Schwaha sowie Johann Fleischanderl ausgezeichnet.
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