Wohin geht die Reise?
BEZIRK (fh). Das kommende Jahr könnte für die politische Landschaft im Bezirk einige maßgebliche Veränderungen bringen denn es stehen sowohl Landtags- als auch Nationalratswahlen an. Besonders vor dem Urnengang des Wahlvolkes entwickeln PolitikerInnen in der Regel ein besonderes Interesse an öffentlichkeitswirksamen Auftritten denn schließlich will man sich beim gemeinen Wähler in Erinnerung rufen und seine guten Taten präsentieren. Einer der lange auf die Chance hingearbeitet hat in die Landespolitik einzusteigen ist der grüne Schwazer Stadtrat Hermann Weratschnig – er wurde kürzlich als Kandidat auf Platz drei der Landesliste präsentiert was bedeutet, dass er gute Chancen hat ins Landhaus einzuziehen. Weratschnig würde somit endgültig zur Riege der Berufspolitiker gehören und dürfte sich über eine Bruttogehalt von ca. 5.500,- Euro freuen (Hälfte muss an Steuern abgeliefert werden). Das Engagement des Grünen Stadtrates könnte sich also im Jahr 2013 bezahlt machen vorausgesetzt man darf mit einem Wahlerfolg rechnen. Weratschnig will seine Kompetenz vor allem bei den Themen Klima, Energie und Verkehr einbringen. Seine Chancen in den Landtag zu kommen schätz er wie folgt ein: "Ich mach die Rechnung nicht ohne den Wirt, aber wenn die WählerInnen verantwortungsvolle Politik wollen, bin ich mit Sicherheit dabei", so Weratschnig. Auch einer Regierungsbeteiligung der Grünen steht der Schwazer Stadtrat positiv gegenüber: "Ich sehe die Zeit reif in Tirol für „Neue Mehrheiten“ im Landtag. Eine grüne Beteiligung hat nicht nur Charme, sondern auch die Möglichkeit zu gestalten und zu verändern. Regierungsverantwortung zu übernehmen ist die Aufgabe einer vernünftigen politischen Bewegung. Zuerst werden aber Ideen und Menschen gewählt, dann erst Koalitionen möglich sein. Dazu braucht es klare Antworten und „weniger Herumgeeiere“. Die Menschen erwarten sich Haltung und Überzeugung und keinen allgemeinen Einheitsbrei", so Weratschnig.
Gesetzte Herren
Was SPÖ und ÖVP angeht so dürften die Herren Hörl, Gahr, Geisler (ÖVP) und Gasteiger (SPÖ) gesetzt sein. Auch LAbg. Fritz Gurgiser wird sich aller Voraussicht nach in die Wahl 2013 stürzen. Was die FPÖ angeht so ist die Personaldecke im Bezirk sehr dünn denn außer FPÖ-Bezirksparteiobmann Edi Rieger gibt es kaum einen potenziellen Landtagskandidaten und Rieger hat in dieser Hinsicht keine Ambitionen.
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