17.08.2016, 11:43 Uhr

Beinahe schon "Festwochen"

Clara Weber, Gerti Hainisch, Eva Krammer, Fabian Brandner, Yannick Soos, Johann Enne, Bernhard Schausberger, Walter Duchac, Monika Semmler, Johann Thümmerer, Manfred Rahn, Margit Strahner, Brigitte Zahnt, Diana Budin & Christian Faltl (Foto: privat)
Beinahe schon eine "Festwoche" gab es vom 7. bis 13. August im kleinen, privaten „Theater im Park“, in 2184 Hauskirchen, Hauptstraße 375, beim Gastspiel des Freizeit- & Kulturvereins der Alten Säcke aus Wien.

Die Komödie "Wie wird man Kurort" aus dem Jahr 2005 wies für den Autor Christian Faltl erstaunlich viel zufällige Parallelen zu Hauskirchen und Umgebung auf, dass er der Versuchung nicht widerstehen konnte, das Stück in Hauskirchen auf die Bühne zu bringen. Hauskirchen wurde vom Autor allerdings erst im Jahre 2012 "entdeckt":
In der kleinen Gemeinde Unter-Pritschelsdorf - wie der Name sagt, regnet es dort sehr häufig - sitzen der Lehrer, der Feuerwehrhauptmann, die Wirtin und der Wirt fast jeden Abend im Gasthaus zusammen. Thema: Das Wetter und der damit verbundene nicht vorhandene Fremdenverkehr.
Es muss etwas geschehen! Der Feuerwehrhauptmann hat eine Idee. Die verfolgt er - aufgrund von reichlich Alkohol - zielstrebig und der Erfolg gibt ihm Recht - beinahe. Schon werden große Pläne gewälzt. Beinahe wäre der verschlafene Gasthof "Zur Sonne" zum angesehenen Kurhotel "Gießerhof" geworden und ganz Unter-Pritschelsdorf zum feudalen Kurort, wenn nicht am Tag der Thermalbaderöffnung durch den Herrn Landeshauptmann die furchtbare Wahrheit ans Tageslicht gekommen wäre.
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