19.07.2016, 00:00 Uhr

In sechs Monaten ist das Hallenbad Geschichte

Aus dem Gänserndorfer Bad soll ein Regionsbad mit Gemeindebeteiligung werden. (Foto: Archiv)
GÄNSERNDORF. 400.000 Euro pro Jahr sind zu viel. Das erst 36 Jahre alte Gänserndorfer Hallenbad beschert der Gemeine einen enormen jährlichen Abang und ist zudem seit Langem ein Sanierungsfall. Bis Oktober soll die Consultingfirma regio-ok von Ferdinand Oberer und Gregor Korda unter Einbeziehung aller Vorstudien ein Grobkonzept für den Neubau eines Regionsbades liefern, dieses dient als Basis für weitere Detailpläne.
Nach Vorliegen dieses Masterplans wird eine Ausschreibung stattfinden. Die Vorgaben sollen zu diesem Zeitpunkt schon klar definiert sein: die Anzahl der Becken und Bahnen, Größe, Sauna- und Außenbereich, Fläche für die Gastronomie.
Die Kosten für den Betrieb des Regionsbad übernimmt die Stadtgemeinde nicht allein. Alle 23 Gemeinden der Kleinregion MAREV haben einen Grundsatzbeschluss gefasst, in dem sie sich zur finanziellen Beteiligung bereiterklären. Diese wird nach Einwohnerzahl der einzelnen Gemeinden berechnet und gedeckelt. "Wenn der Abgang höher ist, als kalkuliert, muss Gänserndorf diese Kosten tragen", sagt René Lobner, Bürgermeister der Bezirkshauptstadt.
Geplant ist der Abriss des alten Hallenbades mit Ende Jänner, bis dahin bleibt der Betrieb auf jeden Fall aufrecht.
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