20.06.2016, 08:36 Uhr

leserbrief

ch bin Pendler aus Hohenau an der March und bin von der VOR-Tarifreform nur wenig begeistert: Nachdem ich eine Jahreskarte ausgestellt mit 09/2015 besitze kostet mich die Tarifreform satte EUR 148,74 mehr im Jahr, da nun die Überlappungszone bis Wien Traisengasse (Zone 200) wegfällt. Um einen tatsächlichen Vergleich zu erschweren hat man nun im Februar/März 2016 die Tarife mal vorsichtig angepasst - so findet man auf der VOR-Homepage nur die Tarife ab 03/16 und ab 07/16 (für meine Jahreskarte wird noch der Tarif vor 03/16 abgebucht; ich habe somit 2 Erhöhungen auf einmal), doch selbst da beträgt die Differenz immer noch EUR 64,70. Somit zählen alle Pendler, die nicht die Kernzone 100 nutzen jedoch Überlappungsbereiche und/oder die Zone 111 (= Wien Regional) zu den absoluten Verlieren der Tarifreform, da ja die Zone 111 bei weiteren Außenzonen als zusätzliche Außenzone berechnet wurde nun aber massiv mehr kostet.

Ich finde, dass Pendler, die ohnehin einen langen Anfahrtsweg haben, nicht noch extra bestraft werden sollten. Bedenkt man nun die Tariferhöhung, die ständigen Verspätungen und Zugausfälle, die fehlenden Schnellverbindungen, das veralterte Wagenmaterial auf der Nordbahn, überfüllte Züge etc. wird einem der Umstieg auf den PKW wieder schmackhaft gemacht - jedoch nicht ganz: Denn - nach Auskunft des VOR - wird bei vorzeitiger Kündigung nochmal ein Betrag von EUR 18,00 fällig - somit wurde den Kunden nicht einmal ein Sonderkündigungsrecht der Jahreskarte eingeräumt.

Freundliche Grüße

Stefan Unterkreuter
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