26.03.2016, 11:19 Uhr

Neue Wege statt Sackgasse für Frauen

v.l.: Günther Breiner (Arbeiterkammer) und Alfred Walbert (Geschäftsstellenleiter AMS Gänserndorf)
GÄNSERNDORF. Frauen haben es nach der Karenz oft schwer, im Berufsleben wieder Fuß zu fassen. Das weiß man auch im AMS Gänserndorf und bot im Rahmen eines Infotages Wiedereinsteigerinnen die Möglichkeit, bei Vertretern von Kursorganisatoren, Kinderbetreuern, Gebietskrankenkasse und Arbeiterkammer Auskünfte zu erhalten. „Insgesamt 1.940 Frauen waren Ende Februar in Gänserndorf arbeitslos. 346 von ihnen waren Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause. Das sind um 40 Personen oder 13,6% mehr als im Februar 2015“, sagt Alfred Walbert, Geschäftsstellenleiter des AMS Gänserndorf, und erkennt auch: „Je schlechter die Ausbildung, desto größer die Gefahr arbeitslos zu werden – dieser Umstand trifft vor allem auf Frauen zu!“ Das AMS begegnet dieser Problematik auf mehreren Ebenen, mit Einzelcoachings, Kursen und Workshops zu Themen wie Bildungs- und Laufbahnplanung, Gesundheitsförderung, EDV-Grundlagen, Bewerbungstraining sowie Deutschkonversation für Teilnehmerinnen mit Migrationshintergrund. Das Programm FiT – Frauen in Handwerk und Technik – beinhaltet ein umfassendes und auf den individuellen Bedarf ausgerichtetes Beratungs- und Kursangebot mit dem Ziel, Frauen eine Ausbildung bis hin zum Lehrabschluss in einem handwerklich-technischen Bereich oder sogar ein entsprechendes Fachhochschulstudium zu ermöglichen.
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