14.03.2016, 15:51 Uhr

Rettung mit der Holz-Zille

(Foto: FF)
BEZIRK (up). Die schlanken Boote, mit der die Feuerwehr auf Donau, March und Thaya im Einsatz ist, werden aus Holz hergestellt. Fichtenholz, um genau zu sein, denn das ist im Gegensatz zu Hölzern die in der Au wachsen, haltbar. "Zehn Jahre hält eine Zille im Durchschnitt", erklärt Christian Böchzelt, Wasserdienst-Experte der Feuerwehr.
Die 7 Meter langen und 1,25 Meter breiten Boote können ab einer Wassertiefe von 10 Zentimetern zum Einsatz kommen und sind nur 200 Kilo leicht. "Wo Motorboote nicht mehr hinkommen, sind wir mit der Zille zur Stelle", sagt Böchzelt. So werden sie zum Beispiel bei Überschwemmungen eingesetzt. Beim Marchdammbruch vor zehn Jahren war die Feuerwehr damit im Ortsgebiet von Dürnkrut im Einsatz.

Stangeln im Stehen

Das Ausbildungszentrum befindet sich in Mannsdorf, nach einem Grundlagenkurs geht es drei Tag lang ans Rudern und Gegenwärtsschieben, auch "Stangeln" genannt. Traditionell stehen die Zillenfahrer in ihrem Fahrzeug.
2017 werden die jährlich abgehaltenen Landeswasserbewerbe wieder im Bezirk Gänserndorf stattfinden - voraussichtlich in Angern.
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