05.04.2016, 07:59 Uhr

DER LEGITIMIERTE TOD

Man muss diese Zahlen auf sich einwirken lassen. Durch Abtreibung sterben mehr Menschen auf der Welt als durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hunger, Krebs und Aids zusammen.

Die Emanzen werden gleich wieder aufschreien, dass es ihr Körper ist und dass sie ein Recht haben über ihren Körper zu verfügen.

Es ist keine Frage, dass es früher einmal Zeiten gab, wo die Bevölkerung noch nicht im notwendigen Ausmaß aufgeklärt war und auch die Verhütungsmittel in den Kinderschuhen steckten.

Nur heute, wo die Kommunikation bzw. die Kommunikationstechnologie so weit entwickelt ist und wir neben Pille, Kondom, Spirale usw. so viele Möglichkeiten haben um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhüten stellt sich die Frage, ob die Neubewertung dieses Sachverhaltes mehr als überfällig ist?

Außer Streit stellen möchte ich Extremfälle, wie z. B. eine Abtreibung nach einer Vergewaltigung oder wenn ein solche zum Schutz des Lebens der Mutter erforderlich ist.

Aber Abtreibung und dann auch noch auf Krankenschein nur weil man schlampig war und auf die Pille vergessen hat???

Der Staat greift immer wieder in unser Leben mit sogenannten Lenkungsmaßnahmen ein um eine volkswirtschaftlich erwünschte Entwicklung zu fördern bzw. volkswirtschaftlich unerwünschte Tendenzen abzustellen.

Es ist das Credo der westlichen Welt, dass ALLES wachsen muss, sprich dass wir ein Wirtschafts- aber auch ein Bevölkerungswachstum brauchen. Nur beim ungeborenen Kind machen wir eine Ausnahme!!!

Je mehr Abtreibungen wir vornehmen, desto größer muss der Zuzug sein um das politisch vorgegebene Ziel des Bevölkerungswachstums zu bewirken. Mit anderen Worten bedeutet jede Abtreibung bei uns damit auch zusätzliche Überfremdung.

Hinzukommt, dass es viele kinderlose Ehepaare gibt, die gerne ihren Kinderwunsch durch Adoption verwirklichen würden und derzeit defacto chancenlos sind, weil kaum Kinder zur Adoption bei uns freigegeben werden.

Jede Reduktion der Abtreibungsrate bei uns würde somit nicht nur volkswirtschaftlich wünschenwert sein sondern auch viele ungewollt gebliebene kinderlose Paare glücklich machen und damit auch insgesamt gesehen das Wohlbefinden und in weiterer Folge auch den Staatsnutzen erhöhen.
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