06.04.2016, 00:32 Uhr

PANAMA PAPERS - ein Ablenkungsmanöver?



Interessant ist einmal, dass in allen Medien sofort Putin im Mittelpunkt steht, obwohl er in den bisher bekannten Papieren nicht einmal erwähnt wird.

Bemerkenswert ist weiters auch der Zeitpunkt, nämlich jetzt, wo die EU mit dem Umbau des Asylsystems beginnen will. In Zukunft sollen die einzelnen Regierungen der Mitgliedstaaten nicht mehr allein entscheiden, wer in welchem Land Asyl bekommt. Das soll künftig die EU übernehmen.

Die Grünen und die NEOS begrüßen diese Entwicklung während andere Parteien vor einer weiteren Entmachtung der Einzelstaaten warnen.

Nun wie sagte schon Jean-Claude Juncker: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

In der derzeitigen Situation wo aufgrund der Massenmigration die Nerven blank liegen wären massive Proteste der Bevölkerung zu erwarten, wenn da groß angekündigt werden würde, dass man plant das Asylrecht auf die EU zu übertragen also braucht man ein anderes Thema um sowohl die Medien als auch die Bevölkerung abzulenken.

https://www.youtube.com/watch?v=HS1m3YX66kM

Sogenannte Offshore-Geschäfte sind rechtlich erlaubt womit sich die Frage stellt, ob hier bewusst aus einer Fliege ein Elefant gemacht wird um vor den wahren Problemen in Europa - Massenmigration, Eurokrise, TTIP- und CETA-Verträge usw. abzulenken?

Man sollte nicht vergessen, dass die Medien direkt (Beteiligungen) oder auch indirekt (Werbeetats) von großen (amerikanischen) Konzernen abhängig sind die Eigeninteressen verfolgen.

TTIP, CETA aber auch die geplante Entmachtung der Einzelstaaten in Europa sind in Wahrheit eine Voraussetzung zur Schaffung eines amerikanisch-europäischen Wirtschafts- und Währungsraumes, wobei man auf die geplante Dominanz von Uncle Sam nicht wirklich hinweisen muss.

Gelingt dies, dann könnten sich die USA über die Festlegung des Tauschkurses zwischen US-$ und der neuen Währung (z. B. 2 zu 1) - nennen wir diese mal Eurodollar - auf Kosten von Drittstaaten deutlich entschulden. Der große Verlierer wäre in diesem Fall China, welches vermutlich auf einen Schlag zumindest die Hälfte seiner US-Forderungen in den Rauchfang schreiben könnte.

Quelle: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/49...
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