13.10.2016, 07:46 Uhr

Raasdorf hat ein gutes Handicap

Spatenstich mit W. Krutis, R. Lobner, J. Mikl-Leitner, R. Wachmann

Spatenstich für das Golf- und Lifestylezentrum als Hoffnungsprojekt für das Marchfeld

RAASDORF. "Ich habe übrigens Handicap zwei - den Ball und den Schläger!" Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner hatte zuerst Staunen und dann das Lachen auf ihrer Seite, als sie beim Startschuss für das neue Golf- und Lifestylezentrum ihre Grußworte sprach. Es ist ein Großprojekt, das Reinhard Wachmann hier mit seinem Team und etlichen Sponsoren buchstäblich aus dem Ackerboden stampft. Dass dieser Boden nicht überall Acker beziehungsweise Gewerbegebiet, sondern auch Wohngebiet war, hätte die Pläne fast verhindert. Erst vor zwei Monaten kam die erlösende Nachricht der erfolgreichen Umwidmung. Nun steht dem Bau eines 9-Loch-Golfplatzes, einer Minigolfanlage, Gastronomie, Sportarztpraxen und vielleicht auch eines kleinen Sportgeschäftes nichts mehr im Wege. Auch ein Hotel ist geplant. Etwa 60-80 Arbeitsplätze können geschaffen werden. Die Bahnen des Minigolfplatzes sollen thematisch auf Städte im Marchfeld und deren Geschichte zugeschnitten werden, am Ende des Kurses wird ein Geschäft mit regionalen Spezialitäten locken. Damit erhofft man sich auch eine weitere gute Karte im Wettstreit um die Landesausstellung 2020/21, deren Vergabe 2018 entschieden wird. "Spielerisch das Marchfeld entdecken" lautet hier das Motto Wachmanns. Das wird vielleicht auch Johanna Mikl-Leitner noch einmal tun, die sich sehr interessiert zeigte, die tatsächlich nur eingerosteten Golfkenntnisse auf der fertigen Anlage wieder etwas aufzupolieren. Für den reibungslosen Ablauf des Betriebes sorgt in Zukunft das Team des Zentrums, Geschäftsführer Reinhard Wachmann, Golf-Experte Andreas Brier, IT-Fachmann Gerald Huber, Marchfeldrasen-Chef Dietrich Iser, Kunstrasen-Kenner Gerhard Karl, Sportmediziner Alexander Mildner und Nachwuchstrainer Markus Rentenberger. Bürgermeister Walter Krutis freut sich, dass das Projekt nun tatsächlich starten kann und erhofft sich auch in Hinblick auf den Bahnausbau und die Landesausstellung einen Aufschwung für die Region.
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