14.09.2016, 11:39 Uhr

Von den vielen Seiten der Jagd

"Jagd-Pur" bewies: beim edlen Waidwerk geht es nicht nur ums Schießen

MAISSEN (mm). In 65 Jahren als aktiver Jäger hat Hermann Pascher einiges erlebt. Anno 1950 legte er die Jagdprüfung ab. Sein größter Erfolg: ein 100 Kilogramm schwerer Keiler mit 20 Zentimeter langen Hauern. Ebenfalls dabei und von den Hundevorführungen begeistert war Wilhelm Peschke, seines Zeichens seit 1954 Jäger und seit der Jugend Schweißhundeführer. Er räumte auch gleich mit einem weitverbreiteten Irrtum auf: "Nicht der Jäger oder der Hund stellen das Wild – das Tier stellt sich. Selbst in Jägerkreisen ist das so manchem nicht klar!" Geschossen wurde im Sicherheitstraining, bei dem schnell klar wird: Jagen ist nicht einfach herumballern, den Hund und den Treiber sollte man verschonen. Diese Fähigkeiten stellten selbst junge Schützen unter Beweis. Robert Thür, seit 1981 Jäger, über seinen schönsten Erfolg: "Es ist großartig, dass in unserem Revier die Rebhuhn-Population wieder gestiegen ist." Für Konrad Antoni ist Jagderfolg gleichbedeutend mit kulinarischem Genuss: "Ich liebe das Ergebnis der Jagd!" Helga Schippany dazu: "Wild wird nicht in Massentierhaltung gehalten. Es gibt sogar Vegetarier, die Wild essen, weil sie sich nur gegen die Tötungsart bei anderen Tieren wehren!" Damit darf auch Karl Haumer beruhigt sein Lieblingswild, den Hirsch, genießen.
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