29.07.2016, 09:11 Uhr

A Mundart- Gedicht ois Gegenpol zu den täglichen "Hiobsbotschaften" und"Horrormeldungen"

A Gedicht hoid/2 - Da Strassa, da Grassa und oile aundan Gfrasta!

Politika, Mänädscha und Spurtla - iwaroi gibts de sogenaunntn schworzn Schof -
"Promis" sans, gierig und foisch - owa des raubt eahna ned amoi den Schlof,

a poar hods eh schau dawischt - de woarn hoid oafoch a bissl zbled -
de haum ned vastaundn- wia des bescheissn so richti geht,

obs daun wirkli vaurteilt wean - oda wos fia Strof daun kriagn -
des is ned so wichti - wei de san eh gstroft gnua mit eahnan Patzl Hirn,

des gscheidi Redn und aussagrinsn aus dem Fernsehkastl is vabei -
de Zeitungen schreim nur mehr wos Schlechts - des is eahna daun a ned oanalei,

do woins daun gor nimma sei so promineint -
am liabstn was eahna - das gor neamt mehr keinnt,

da Ulli H., da Hannes K., da Ernsti S., und jetzt a da fesche Karl Heinz Grassa -
san nur a poar va de Bücha - wo ma glaubt hod de trübn ka Wassa,

zwöf Joar hods daut bis eahm auklogt haum - den Ex-Minista der Finanzen-
bis a Urtei gibt, i glaub do kau a nimma grod gei - geschweige denn tanzen!!!
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