01.07.2016, 10:53 Uhr

Ausbau der Landesberufsschule Schrems um 16 Millionen Euro

An der Landesberufsschule Schrems werden neben neuen Ausbildungen kaufmännischer und gewerblicher Art auch sehr traditionelle Berufe gelehrt, die stark mit dem Waldviertel verbunden sind, zB Schuhmacher/in, Steinmetz/in oder Stoffdrucker/in. (Foto: Lammerhuber)

Das Schülerheim wird neu gebaut, das Schloss renoviert und adaptiert.

SCHREMS. Bei der jüngsten Sitzung der Landesregierung wurde der Um- und Neubau des Schülerheims und des Schulgebäudes der Landesberufsschule Schrems beschlossen.
Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz ist überzeugt: „Mit dem im Rahmen der Arbeitsklausur im Waldviertel vergangene Woche beschlossenen Um- und Ausbau der Schule gehen wir einen weiteren Schritt in der qualitativen Entwicklung unserer Landesberufsschulen. Denn wir wissen, hochwertige Ausbildung kann nur im modernen Rahmen geschehen. Wir setzen damit auch ein wichtiges Zeichen und beschließen ein wertvolles Schulprojekt für die Region nördliches Waldviertel. Die Kosten für den Ankauf eines Grundstückes der Stadtgemeinde Schrems, den Neubau des Schülerwohnheimes und wichtige Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Schulgebäude belaufen sich auf rund 16 Millionen Euro. Diese Investition kommt der Wirtschaft in der Region und den Schülerinnen und Schülern in Niederösterreich zugute.“
Das Schulgebäude der LBS Schrems wird einer notwendigen Teilsanierung und Modernisierung unterzogen, freie Flächen werden der schulischen Nutzung zugeführt. Vorgesehen ist weiters die Errichtung eines zeitgemäßen Schülerheimes mit 132 Betten in modernen Wohneinheiten mit vorgelagerten Sanitäreinheiten. Zur Verbesserung des Raumklimas werden die Räume mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Der Wirtschaftstrakt (Speisesaal samt Küche und Wirtschaftsräume) soll in den Schülerheimneubau integriert werden, wodurch es zu einer funktionellen Entflechtung zwischen Schul- und Schülerheimbetrieb kommt. Mit dem Schülerheimneubau wird auch eine barrierefreie Erschließung umgesetzt und ist es die Herstellung eines direkten Anschlusses an das bestehende Schulgebäude vorgesehen. Dadurch wird auch die Nutzung des Schulgebäudes wesentlich optimiert und die Außenanlagen entsprechend adaptiert.
Mit dem Bau soll im Jahr 2018 begonnen werden. Die Gesamtfertigstellung ist mit Ende 2019 geplant.
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