28.06.2016, 09:24 Uhr

Bundesweites Vernetzungstreffen der österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen im Waldviertel

Teilnehmer des Vernetzungstreffens mit Klimafonds-Programmmanager Christoph Wolfsegger und den Vertretern des Landes NÖ. (Foto: privat)
GROSSSCHÖNAU/WAIDHOFEN. Die zweite Fachveranstaltung der österreichischen KEM (Klima- und Energie-Modellregionen) fand in Waidhofen statt und wurde am nächsten Tag in Großschönau fortgesetzt. 65 KEM-ManagerInnen nahmen daran teil. Dabei geht es nicht nur um Weiterbildung und Vorstellung von Vorbildprojekten wie dem regionalen E-Carsharing mit aktuell 5 Fahrzeugen und weiteren in Planung und der im Februar gegründeten Bürgerbeteiligungsgesellschaft im Thayaland, sondern auch um Vernetzung und Kooperation bei Klima- und Energie-Aktivitäten.
Eröffnet wurde das Treffen im Waidhofner Stadtsaal am 8. Juni durch Franz Angerer, den Leiter des Sachgebiets Energie und Klima der NÖ Landesregierung, Landesrat Maurice Androsch und der Bundesrat Bgm. Eduard Köck.
Vortragende wie Rainer Miksche (Thayaland Gmbh), Susanne Hasenhüttl (ÖGUT) und Erich Projer (ÖBV – Österreichische Beamtenversicherung) brachten den Teilnehmern Aspekte zu „Crowdfunding und Green Investment“ näher. Zudem wurden Projekte wie die Crowdfunding-Plattformen „crowd4climate“ und „Crowdinvesting in die Sonne“ (Oliver Percl, energy changes) und das E-Carsharing Thayaland vorgestellt. Anschließend konnten in kleineren Gruppen die jeweiligen Experten detaillierter zu den Fachthemen und deren Umsetzungsmöglichkeiten befragt werden. Nach dem Nachmittagsprogramm, bei welchem auch innovative Leitprojekte aus den KEMs vorgestellt wurden, ging es zur Abendveranstaltung ins stimmungsvolle Ambiente des Badhauses an der Thaya. Heini Staudinger und das ko(s)mische Theater von Kastner & Kastner vollendeten den gelungenen Tag.
Der 9. Juni war dem Schwerpunktthema „Bauen und Sanieren“ gewidmet und fand in Großschönau statt Anschließend an eine Führung durch die Sonnenwelt stellten Architekt Gerhard Kopeinig und KEM-ManagerInnen beindruckende Mustersanierungen vor, die zeigen wie aus betriebskostenintensiven Objekten Plusenergiegebäude werden. Wichtig in dem Zusammenhang ist das Energiedaten-Monitoring, zu dem Daniela Bachner (e7) Hinweise gab.
Durch die engagierte und professionelle Zusammenarbeit der Energieagentur der Regionen und des Sonnenplatz Großschönau mit dem Organisationsteam des Klimafonds gelang hier eine ganz besondere Veranstaltung und zugleich eine sehr sympathische und energiegeladene Visitenkarte für das Waldviertel. Die hohe Fachexpertise und die Praxisnähe in den beeindruckenden Vorträgen sowie das stimmungsvolle und motivierende Abendprogramm werden den Teilnehmenden aus ganz Österreich lange im Gedächtnis bleiben.
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