20.09.2016, 16:00 Uhr

Fernsehen: Eine TV-Ära geht zu Ende

Manuela Heißenberger von der Firma Elektro Heißenberger in Litschau mit einem DVB-T2 Empfangsgerät. (Foto: Foto: Heißenberger)

Kein Grund zur Panik besteht bei SAT-Anlagen und Kabel-Fernsehen, nur bei Hausantennen wird es finster.

BEZIRK GMÜND (eju). Keine "Zeit im Bild", kein „Tatort": Ab 27. Oktober könnte Ihr Bildschirm schwarz bleiben – wenn Sie einer von 200.000 Niederösterreichern sind, die ihr Fernsehsignal noch via Antenne empfangen. Die BEZIRKSBLÄTTER haben nachgefragt und sagen Ihnen, was Sie dafür brauchen.
Elektrohändler Johannes Heißenberger aus Litschau ist auch ein TV-Fachmann. Er beruhigt sogleich: "Es besteht insgesamt kein Grund zur Panik. Betroffen von der Umstellung sind ohnehin nur mehr jene Fernseh-Zuseher, die ihr Signal über eine Hausantenne empfangen. Das sind in unserer Gegend nur mehr sehr wenige. Wer daheim über eine Satellitenanlage oder Kabelfernsehen seine Programme empfängt, den betrifft es nicht."


In der Region kaum ein Thema

Auch Elektrohändler Andreas Zeinzinger aus Bad Großpertholz hat mit der aktuellen Umstellung relativ wenig Berührungspunkte, denn: "In Bad Großpertholz empfangen ca. 80 Prozent der Haushalte ihr Fernsehen bereits via Satellitenanlage. Zudem gibt es hier und in Weitra Kabelfernsehen und außerdem wird in St. Martin und Bad Großpertholz auch bereits über Glasfaser ferngesehen. Wir sind also kaum betroffen."
Falls jemand nicht genau weiß, wie sein Bild in der "Flimmerkiste" zustande kommt, ist es am einfachsten, einen Fachhändler zu kontaktieren. Dieser weiß ganz genau, was zu tun ist. Ob Sie als TV-Konsument persönlich betroffen sind, sehen Sie auch spätestens ab 19. September: Dann erscheint bei den ORF-Programmen am unteren Bildrand eine Einblendung, die auf die Abschaltung am 27. Oktober hinweist. An diesem Termin werden die ORF-Programme im alten DVB-T Standard abgeschaltet und sind nur noch im neuen, digitalen DVBT-T2 zu empfangen.

Was ist sonst noch nötig?

Beim TV-Gerät könnte es sich auch noch spießen: Nur ganz neue Geräte haben bereits ein passendes DVB-T2 Empfangsteil eingebaut. Diese können die Inhalte in der Standardqualität darstellen.
Für ältere Geräte ist zum Empfang der ORF-Programme ein Zusatz-Receiver notwendig – in diesem Fall hilft nur noch der Gang zum Elektrohändler Ihres Vertrauens.
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