03.05.2016, 08:30 Uhr

Leserbrief zu „Hält doppelt besser – oder nicht?“ von Schuldirektorin Regina Luttenberger

Als Schulleiterin der Volksschulen Schrems und Großdietmanns ist es mir ein großes Anliegen, dass die Einrichtung und Ausstattung in der Schule zeitgemäß und kindgerecht sein soll. Kinder lernen lieber und leichter in einer ansprechenden Umgebung, in der sie sich wohlfühlen. Im 50 Jahre alten Gebäude der Volksschule Schrems werden jährlich einige Schultafeln aus Holz durch neue (interaktive) Tafeln ersetzt. Nach einigen Wasserschäden wurden in den letzten Jahren auch alte Heizkörper ausgetauscht. In den Sommerferien sollen die Toiletten saniert werden. Mir ist durchaus bewusst, dass der Gemeinde durch die Erhaltung und Renovierung große Kosten entstehen, jedoch gibt es für viele Vorhaben Förderzuschüsse des Landes NÖ, die man nützen könnte. Bereits im Herbst 2015 habe ich die Gemeinde auf die Aktion „Schulhofgestaltung“ vom NÖ Familienland hingewiesen und Unterlagen dazu an Herrn Bürgermeister Harrer geschickt. Allerdings ließ die Gemeinde die Einreichfrist im Dezember 2015 ungenützt verstreichen, sodass das zweijährige Vorhaben überhaupt erst wieder 2017 mit Fördermitteln des Landes gestartet werden könnte. Bis zur Planung und Durchführung wird es also noch einige Zeit dauern. Wie im Artikel der Bezirksblätter angeführt, habe ich keinesfalls auf neue Bänke und Spielgeräte verzichtet. Im Gegenteil, ich lade in den kommenden Wochen Vertreter der Gemeinde, des Elternvereins und der Schule zu einem „runden Tisch“ ein, um die Kinderwünsche im Hinblick auf Spielmöglichkeiten und „Freiluftklasse“ zu besprechen. Das Projekt „Schulhofgestaltung“ ist eine PARTEIUNABHÄNGIGE Aktion und wurde von den Pädagoginnen der VS Schrems und vom Elternverein ins Leben gerufen. Ich würde mir wünschen, dass sich alle Beteiligten, fernab von parteipolitischer Einstellung, zum Wohle und zur Freude unserer Schulkinder einigen können, dieses Projekt GEMEINSAM in naher Zukunft umzusetzen!
Regina Luttenberger via E-Mail
(Anmerkung der Red.: Die "Verzichtserklärung auf Bänke und Spielgeräte" wurde im Rahmen der Gemeinderatssitzung so besprochen und entsprechend wiedergegeben.")
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