29.03.2016, 09:43 Uhr

Schulden-Minus in Kirchberg

Von Rechnungsabschluss bis Denkmalrenovierung reichte die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung.

KIRCHBERG (mm). Als kritische Stimme zeigte sich Norbert Edinger (WFK) bei der Sitzung am 24. März. Selbst der positive Rechnungsabschluss für 2015 mit einem Schuldenminus von 24.000 Euro (trotz Investitionen von 150.000 Euro ins Siedlungsgebiet Süßenbach erzielt!) erntete seine Kritik, fehlen doch eine Vermögensrechnung und ein Anlagenverzeichnis. Unstimmigkeiten bei der Gebrauchsabgabe, die 2015 Einnahmen von rund 9.000 Euro brachte, während 2014 noch mehr als 21.000 Euro zu verzeichnen waren, konnten von Bürgermeister Karl Schützenhofer aufgeklärt werden: Man habe der EVN die Abgabe doppelt verrechnet und das sei zweimal "durchgegangen", aber 2015 nicht mehr. Edingers Gegenstimme war vorprogrammiert und das sollte sich im Verlauf des Abends kaum ändern.

Rund ums Wasser
Die neue Landes-Wasserabgabenverordnung sieht eine Anhebung der Bereitstellungsgebühr von 60 auf 90 Euro pro Jahr und des Wasserpreises von 1,68 Euro auf 1,84 Euro/Kubikmeter vor. Kritik übte einmal mehr Edinger, der anscheinend als einziger Kirchberger die 60 Euro pro Quartal bezahlt. Für den Anschluss an den Abwasserverband Lainsitz wurde die Aufnahme eines Darlehens von 482.000 Euro mehrheitlich abgesegnet.

Denkmalpflege und mehr
Die drei Säulen auf dem Kirchberger Hauptplatz werden über den Zeitraum von drei Jahren renoviert. 2016 kommt der Pranger dran, die Dreifaltigkeitssäule 2018. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 58.000 Euro, davon werden 13.000 Euro durch Fördermittel abgedeckt. Bürgermeister Schützenhofer wies noch einmal auf Fehlinformationen zum Glasfaseranschluss hin. Er bekräftigte, dass bis auf eine 12-monatige Bindung an den Provider und die damit einhergehenden Gebühren von rund 360 Euro keinerlei Kosten für Geräte oder Grabungen entstünden und dies eine einmalige Gelegenheit sei: "Glasfaser ist die Zukunft!" Nachdem für den Bauhof verschiedene längst notwendige Werkzeuge angeschafft wurden, legte Alfons Payr nahe, die immerwährende schnelle Bereitschaft der Bauhofmitarbeiter mit einem speziellen "Dankeschön" zu honorieren. Einstimmig angenommen!
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