20.05.2016, 09:00 Uhr

SPÖ im Bezirk Gmünd fordert faire Löhne für ArbeitnehmerInnen

Mindestlohn von 1.700 Euro in allen Kollektivverträgen verankern

BEZIRK. Anfang des Jahres startete die SPÖ NÖ ihre Kampagne „Arbeit ist unser Thema“, um Vorschläge zu unterbreiten, die Arbeitslosigkeit bekämpfen und die Situation der arbeitenden Menschen verbessern sollen. „Neben Vollbeschäftigung und gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit fordern wir einen Mindestlohn von 1.700 Euro brutto in allen Kollektivverträgen für einen Vollzeitjob – denn viele Menschen in unserem Land arbeiten voll, ohne davon anständig leben zu können“, erklärt SPÖ Bezirksparteivorsitzender NR Konrad Antoni.
Diesen Mindestlohn will die SPÖ NÖ gemeinsam mit den Gewerkschaften in den nächsten fünf Jahren erreichen. Am meisten profitieren würden von der Anhebung der Mindestlöhne Frauen, junge Menschen und Menschen mit geringer Ausbildung.
Wir wollen – ebenso wie die Gewerkschaften – die Festlegung des Mindestlohnes in allen Kollektivverträgen, denn 98 Prozent der Arbeitsverhältnisse unterliegen einem Kollektivvertrag, der nur von den Sozialpartnern geändert werden kann.
„Wir sind für 1700 Euro Mindestlohn, weil es ein Auskommen mit dem Einkommen braucht, sich Arbeit lohnen muss, er die wirksamste Bekämpfung von Armut ist, wir keinen Niedriglohnsektor in Österreich haben wollen und höhere Einkommen die Kaufkraft und somit den Wirtschaftsstandort stärken“, erklärt SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Alexandra Weber.
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