20.09.2016, 15:47 Uhr

Verkehrsausschuss diskutiert Franz-Josefs-Bahn

Die Waldviertler Nationalratsabgeordneten Konrad Antoni (SPÖ) und Werner Groiß (ÖVP) forderten in die Franz-Josefs-Bahn für eine bessere Anbindungen sowie eine höhere Taktung zu investieren. (Foto: privat)

Waldviertler Abgeordnete Antoni und Groiß für Modernisierung und Attraktivierung der Franz-Josefs-Bahn

REGION. Die Franz-Josefs-Bahn, die schon 1871 Wien mit Gmünd und Prag verband, ist auch heute noch DIE öffentliche Verkehrsanbindung ins Waldviertel, vor allem für Pendlerinnen und Pendler. Dementsprechend forderten die Waldviertler Nationalratsabgeordneten Konrad Antoni (SPÖ) und Werner Groiß (ÖVP) im parlamentarischen Verkehrsausschuss, in die Franz-Josefs-Bahn für eine bessere Anbindungen sowie eine höhere Taktung zu investieren und sich seitens des Bundes, des Landes sowie der ÖBB mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Im Auftrag des Landes NÖ wurde von den Verkehrsexperten des Landes NÖ, VOR - Der Verkehrsverbund, von den Verkehrsexperten der ÖBB Infrastruktur AG und regionalen Vertretern eine Studie erstellt welche die Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien und Gmünd modernisiert und teilweise begradigt sowie die Weiterfahrt bis Budweis ermöglicht. Die Waldviertler Abgeordneten Werner Groiß und Konrad Antoni nützten den am 14. September 2016 tagenden parlamentarischen Verkehrsausschuss dazu, die Sicht des Bundes zu dieser Studie in baulicher, finanzieller und zeitlicher Dimension zu erfragen.

BM Leichtfried verwies darauf, die Ergebnisse der Studie, die sich derzeit noch in der Fertigstellung befindet, eingehend zu prüfen. „Natürlich ist es unser Ziel, generelle Verbesserungen für das Waldviertel zu erzielen. Wir werden auf Basis der Ergebnisse Gespräche mit dem Land Niederösterreich aufnehmen, um mögliche Vorgehensweisen abzustimmen“, so Leichtfried.

„Mit der Realisierung der "Bahnstudie Waldviertel Franz-Josefs-Bahn" mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 660 Millionen Euro (Preisbasis 2016) wird sich die Region Waldviertel als Zukunftsregion neu positionieren können. Im Bereich der Wohn- und Lebensqualität, z. B. 1 Std. 30 min Fahrzeit von Gmünd nach Wien, als attraktiver Wirtschaftsstandort mit einer positiven Auswirkung auf den Arbeitsmarkt und als aufstrebende Tourismusregion“, analysiert Antoni.

Sowohl für die Weiterentwicklung des Waldviertels als auch für die Lebensqualität der Bevölkerung ist die Verkehrsinfrastruktur von ganz zentraler Bedeutung. NR Werner Groiß ist vor allem wichtig, dass für die Pendler aus dem Waldviertel rasch Verbesserungen spürbar werden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.