20.09.2016, 14:41 Uhr

Der Kürbis und sein grünes Gold

Wollsdorf: Steirerkraft-Kernothek |

Vom Kürbis zum Kernöl, von Amerika in die Oststeiermark.

Der Kürbis oder auch "Cucurbita pepo" genannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen weltweit. Seinen Ursprung hat er im Süden Mexikos. Nach der Entdeckung Amerikas machte der Kürbis eine kleine Weltreise.
Im 19. Jahrhundert passierte dann ein "kleines Wunder", wie es aus dem Hause "Steirerkraft" heißt. Der Kürbiskern trennte sich von seiner harten Schale, von nun an umhüllte ihn nur noch ein zartes Silberhäutchen. Der Gleisdorfer Ölkürbis entstand. Das Klima und der Boden in der Ost- und Südoststeiermark ist für den Kürbisanbau besonders geeignet. Jahrhunderte später sind der Kürbis und das steirische Kürbiskernöl nicht mehr wegzudenken.

Klein aber oho
Der Kürbiskern enthält über 80 Prozent ungesättigte Fettsäuren. Darin finden sich Linolsäuren, die für den Zellaufbau des Menschen und deren Erhalt fördernd sind. Vitamin E und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium oder Zink sind ebenfalls in dem kleinen Kern enthalten.

Das grüne Gold
Um das Kürbiskernöl herzustellen, gab es früher aufwändige Prozesse. Heutzutage geht das mit Hilfe von Maschinen schon einfacher. Bei der Eröffnungstour der Kernothek von Steirerkraft, Estyria, wurde gezeigt, wie das grüne Gold früher erzeugt wurde und heute gewonnen wird - vom Anbau bis ins Geschäft. Rund 39.000 Hektar wurden 2016 bereits in Österreich angebaut. Ein vielfältiges Programm von Führungen über Kostproben bis zu Live-Musik und Food-Trucks wurde geboten. Zahlreiche große und kleine Gäste folgten der Einladung. Für jedes Kind gab es zudem einen grünen Steirerkraft-Luftballon.
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