02.06.2016, 14:57 Uhr

Energie-Erlebnisregion startet im Hügelland

Die Bürgermeister aller Projektpartnergemeinden mit dem Modellregionsmanager Thomas Fleischhacker (l.)

Sechs Gemeinden bündeln sich, um Energie gemeinsam effizienter einsetzen zu können.

Im steirischen Hügelland hat sich nach monatelanger Entwicklung zu Jahresbeginn die Energie-Erlebnisregion Hügelland gebildet. Ziel dieser neuen Klima- und Energiemodellregion, von denen es in Österreich derzeit 99 gibt, ist es, Nachhaltigkeit, Information, Bewusstsein und die Zusammenarbeit zu fördern. Ausgehend von der oststeirischen Gemeinde St. Margarethen an der Raab haben sich die Kommunen Kainbach bei Graz, Laßnitzhöhe, Nestelbach bei Graz, St. Marein bei Graz und Vasoldsberg als Kooperationspartner für diese Projektregion gefunden. Bis Ende 2018 sollen, auch unter Beteiligung der Bevölkerung, der Unternehmer, der Landwirte und Interessierter, Projekte und Synergien initiiert werden.

Bevölkerung einbinden

Die Funktion des Modellregionsmanagers wurde, nach einem Hearing, an den Vasoldsberger Thomas Fleischhacker übergeben. Er wird als Koordinator mit Sitz im Nestelbacher Gemeindeamt erste Ansprechperson für alle Fragen zum Thema sein. Der Förderrahmen des Klima- und Energiefonds für die kommenden drei Jahre beträgt 180.000 Euro, wobei die beteiligten Gemeinden einen Eigenanteil von 33 Prozent zu leisten haben. "Wir als Fusions-Gemeinde haben uns dafür entschieden, weil man am Energiemarkt fachliche Experten benötigt. Das Vernetzen ist der richtige Weg um diese schnelllebige Industrie richtig zu nutzen", sagte etwa Nestelbachs Ortschef Klaus Steinberger.
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