13.07.2016, 00:01 Uhr

Lärmschutz soll endlich kommen

Anrainer, Bürgermeister und Bürgerinitiative fordern seit Jahren besseren Lärmschutz entlang der A2. (Foto: KK)

FPÖ macht beim Lärmschutz im Bereich Feldkirchen bei Graz Druck. Antrag an Landesregierung.

Seit über fünf Jahren setzen sich der Bürgermeister von Feldkirchen, der Verein "Lebenswerter Süden von Graz" sowie zahlreiche Parteien für eine Lärmreduzierung entlang der A2 Südautobahn im Bereich Feldkirchen ein.
Auch weil eine Anfrage des Nationalrates Günther Kumpitsch beim zuständigen Minister Jörg Leichtfried nur mäßigen Erfolg brachte, gibt es nun einen Antrag der Freiheitlichen an die steirische Landesregierung. In der Anfragebeantwortung des Verkehrsministers geht hervor, dass die geplante Fahrbahnsanierung mit dem Einbau eines lärmmindernden Belages auf die Jahre 2017/2018 vorgezogen wurde. Weiters soll dort noch heuer ein Frontradar errichtet werden.

Ziel: dauerhafter 100er

"Die gesetzten Schritte gehen nicht weit genug. Wir wollen endlich eine spürbare Entlastung für die lärmgeplagten Bürger", fordert Feldkirchens FP-Vizebürgermeister Stefan Hermann. Für eine weitere Detaillärmschutzuntersuchung, die rund ein Jahr dauern würde, müsste sich die Gemeinde für eine Mitfinanzierung bereit erklären. "Es kann nicht sein, dass Feldkirchen auch noch für eine weitere Lärmmessung zur Kassa gebeten wird", sagt Hermann.
Nun versuchen die Blauen mit dem Antrag an den steiermärkischen Landtag zumindest eine dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 100 km/h sicherzustellen. "Es ist kaum möglich, die Klassenzimmer zu lüften, da der Lärm den Unterricht stört", schildert Feldkirchens Vizebürgermeister die Situation für die an der A2 liegenden Schulen im Ort. "Nur wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen, kann eine Lösung gefunden werden", ergänzt FP-Bezirksobmann Mario Kunasek abschließend.
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