25.04.2016, 20:58 Uhr

Dem Vergessen entrissen

Die vom Bundesministerium für Unterricht anerkannte Zeitzeugin, Hermine Liska, war am 19. April 2016 in der NMS St. Ruprecht/Raab zu Gast
Sankt Ruprecht/Raab: NMS St. Ruprecht | 1939 erhielt Alois Wagner aus St. Ruprecht an der Raab den Einberufungsbefehl. Er verweigerte den Wehrdienst in Hitlers Armee. Er wurde deshalb verhaftet und nach Berlin gebracht. Seine beiden Kinder, Hilde und Alois, wurden seiner Frau weggenommen. Am 18. September 1940 wurde er zum Tode verurteilt und nur wenige Tage später am 17. Oktober 1940 in Berlin-Brandenburg hingerichtet.

Bis zu seiner Verhaftung verdiente er den Lebensunterhalt für seine Frau und seine zwei Kinder als Sägemeister in Unterfladnitz. Er war als ehrlicher und gewissenhafter sowie hilfsbereiter Mensch in der ganzen Region bekannt. Würde es in den Schulen keine Zeitzeugen Gespräche geben, dann würde sich bald niemand mehr an diesen mutigen Förderer des Friedens erinnern.

Beim Zeitzeugen Gespräch mit Hermine Liska am 19. April 2016 in der NMS St. Ruprecht an der Raab wurde an Alois Wagner erinnert. Möge die Erinnerung wach bleiben!

Die 44 Schülerinnen und Schüler schrieben sehr berührende Kommentare in das Gästebuch.
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