09.08.2016, 06:00 Uhr

Vor dem "Nachzipf": Auch Lernen will gelernt sein

Bevor man mit dem Lernen loslegt, sollte man sich einen Plan machen und Struktur in den Lernstoff bringen. Das beugt Frustration vor. (Foto: bilderbox.com)

Defizite in Schulfächern sollten nicht nur "schnell" über die Ferien ausgebügelt, sondern das ganze Schuljahr hindurch "abgearbeitet" werden.

Schüler, die in den kommenden Tagen eine Nachprüfung erwartet, haben einen Gutteil ihrer Ferien wahrscheinlich nicht im kühlen Nass, sondern eher über den Büchern verbracht – und dabei hoffentlich zumindest einen kühlen Kopf bewahrt.

Wichtig: Unterstützung suchen

Die wenigsten Schüler, die über das Schuljahr angesammelte Defizite in einem oder mehreren Fächern ausgleichen müssen, sind mit dem Lernstoff überfordert und tun sich schwer, einen Plan für ihr Lernpensum zu erstellen. Das schafft schon einmal zusätzlichen Frust und erschwert den Weg an den Schreibtisch. Daher ist es meistens ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, sei es bei einem versierten Nachhilfelehrer oder in einem Lerninstitut.


Struktur schafft Wissen

Mit der Hilfe von Experten gelingt es vielfach leichter, den Dschungel des Lernstoffs zu lichten und ein klares Konzept zu schaffen. Denn das Um und Auf ist, das Kind keinesfalls zu überfordern. Es ist besser, regelmäßig dafür aber kleinere Mengen zu "büffeln", als innerhalb kürzester Zeit alles Versäumte aufzuholen. Jede Wiederholung schafft zusätzliche Sicherheit.

Unter dem Jahr geht's weiter

Ist der "Nachzipf" dann hoffentlich positiv bewältigt, neigt man dazu, wieder in den "alten Trott zu verfallen" und die Dinge wieder etwas schleifen zu lassen...bis vielleicht wieder eine Nachprüfung droht. Empfehlenswerter ist es natürlich, möglichst das ganze Schuljahr hindurch "am Ball zu bleiben" und auf die Fächer, in denen man gefährdet ist, besonderes Augenmerk zu legen. Dann steht einem unbeschwertem Genuss der nächsten Sommerferien wahrscheinlich nichts mehr im Weg.
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