10.08.2016, 09:02 Uhr

Fakealarm bei den Grazer Promis

Wehrt sich: Unter Antonia Petrovas Namen wird versucht Werbung für eine Sexseite zu machen. (Foto: M.Rössler)

Immer öfter machen geklaute Profile im Internet die Runde.

Fotos geklaut, Infos erfunden: Playboy-Bunny Antonia Petrova und Mister Austria-Macher Philipp Knefz sind zwei von zahlreiche Promis, die regelmäßig Fake-Profilen zum Opfer fallen. Erst kürzlich machte ein Fake-Profil der Playboy-Schönheit die Runde. "Zuerst hat mich eine Freundin auf Instagram darauf hingewiesen", erklärt die 25-jährige gefasst. "Ich habe das gleich gemeldet und dachte, damit ist die Sache erledigt", fährt sie fort. Dabei fing der Fake-Horror erst richtig an. Unter Petrovas Namen und mit ihren Fotos machte ein Cyber-Krimineller Werbung für eine Sexseite. "Zuerst dachte ich mir, da will mir wer eines auswischen, aber das geht zu weit, ich werde versuchen rechtlich dagegen vorzugehen", so die angehende Juristin entschlossen.
Ähnlich geht es Philipp Knefz: "Alle paar Wochen entdecke ich wieder ein neues Fake-Profil von mir", gibt sich der 24-Jährige gelassen. Von Tinder über Facebook bis hin zu "Schwulen-Seiten", ist der Steirer zu finden. "Ich versuche so gut es geht damit klarzukommen." Ziemlich ärgerlich: "Die Damen, die von den Betrügern hereingelegt wurden, wenden sich oft mit zornigen Nachrichten an mich, das ist oft mühsam – ich kann ja nichts dafür", schildert er.
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