28.06.2016, 14:15 Uhr

Wenn Kinder die Stadt erobern

Bibongo-Bürgermeister Jakob und Madeleine (vo.), Kinderstadt-Reporter Pedro (hi.), Stadtrat Michael Ehmann, Projektmanagerin Marija Redi und Kinderfreunde-Geschäfsführerin Barbara Binder. (Foto: Stadt Graz/Fischer)

Von 11. bis 15. 7. verwandelt sich das Grazer Kunsthaus in eine Kinderstadt.

Einen Tag lang Bürgermeister sein – diese Chance haben die Grazer Kids demnächst bei "Bibongo – die Kinderstadt". Bei dem Projekt, das im Juli über die Bühne geht, können die Kleinen zwischen sechs und zwölf Jahren eine Woche lang in andere Rollen schlüpfen und so aus Perspektive der Erwachsenen "Stadt spielen".

Kein Zutritt für Erwachsene

"Reporter zu sein ist ein echt cooler Job, ich möchte nichts anderes mehr tun", meint der elfjährige Kinderstadt-Reporter Petro. Barbara Binder, Geschäftsführerin der Kinderfreunde Steiermark, freut sich, dass ihr Verein es zum zweiten Mal geschafft hat, dieses Gratis-Ferienangebot für Kinder zu realisieren.
"In Salzburg und Wien gibt es ähnliche Projekte, aber in viel größeren Formaten. Wir haben uns ganz bewusst entschieden, dass wir klein sein wollen und das Miteinander im Vordergrund steht." 100 Kinder dürfen so pro Tag die Stadtpforten durchschreiten. Nach der Anmeldung beginnt der Behördengang. Wie im echten Leben geht es vom Meldeamt weiter zum AMS und dann zu verschiedenen Stationen, die von Vereinen wie dem ASKÖ betreut werden. Eltern dürfen ihre Kinder kurz begleiten, bekommen eine Führung und müssen das Areal danach wieder verlassen. "Die Kinder sollen alles autonom regeln", so Binder. Daher gilt: Wer Bibongo-Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden will, muss sich zuerst einer demokratischen Wahl stellen.
"Bibongo:" 11.-15. 7. (8 bis 16 Uhr), Anmeldung nur für Gruppen.
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