12.10.2016, 14:17 Uhr

Wie können Mystik und Gehirnforschung miteinander?

Gelungener Abend: Christa Dorner (l.), Claudia Mecheletti und Jörg-Martin Willnauer bei der Buchpräsentation auf der Kunstuniversität. (Foto: KK)

Christa Dorner stellte auf der Kunstuniversität ihr Buch vor.

"Interkulturelle Mystik und neuere Erkenntnisse der Gehirnforschung" – unter diesem Titel stellte Christa Dorner ihr Buch auf der Kunstuniversität vor. Der Kabarettist Jörg-Martin Willnauer moderierte die Buchpräsentation, Piainstin Claudia Mecheletti begleitete die Veranstaltung auf dem Klavier und auch Christa Dorner selbst untermalte den Abend musikalisch.
Das Buch basiert auf Dorners Dissertation und führte zur aktiven Diskussion unter den Gästen. Universitätsprofessor Anton Grabner-Haider und Peter Payer führten ein angeregtes Gespräch. Diesem folgten die Anwesenden interessiert, da sich Naturwissenschaften und Religion oft widersprechen. Gerade dieses Thema greift Dorner in ihrem Buch auf und zeigt, dass mystische Erlebnisse wie Meditieren, Beten oder Ekstasen Vorgänge im Gehirn sind, die sich messen und bewerten lassen.

Die Einführung in die Mystik der indischen, japanischen, christlichen, jüdischen und islamischen Lebenswelten bildet den ersten Teil des Buches von Christa Dorner. Der zweite Teil befasst sich mit der Neurobiologie und den Gehirnregionen und Nervenbahnen, die während einer Meditation aktiv sind. Zum Abschluss stellt Dorner amerikanische und deutsche Studien zu diesem Thema vor. Das Buch ist im Verlag Dr. Kovac erschienen.
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