18.05.2016, 08:00 Uhr

Die Murmetropole wird zur Burger-City

Hamburger, Cheeseburger und Co.: Ami-Lokale boomen momentan in Graz.

Kirby’s American Kitchen“ – so heißt das neueste Burger-Restaurant der Stadt, das am 2. Mai eröffnet hat und schon in den ersten Tagen gut besucht war. Erst im November 2015 hat sich die Burger-Bar „Freigeist“ in Graz niedergelassen, und auch das „B.eat“, die „Burger Factory“ und Co. (einen Auszug von Burgerlokalen finden Sie in der Grafik links) zeigen, dass Burgeressen im Trend liegt.
Ciara Alonzo zählt mit dem „B.eat“ seit drei Jahren zu einer der ersten der Burger-Stunde. „Damals war der Markt noch nicht so voll. Momentan springen anscheinend alle auf Burger an. Das ist wie mit dem Schnitzel oder einer Pizza, das wird auch immer gehen“, meint die Geschäftsfrau. Warum gerade jetzt das runde Stück Rindfleisch im Brötchen so beliebt ist, erklärt sich Alonzo so: „Die amerikanische Küche ist allgemein im Kommen, das ist auch sichtbar an den vielen Cup-Cakes-Läden.“

Trend hält an

Außerdem meint die gebürtige Amerikanerin, dass laut Gastro-Trendforschung der „Burger-Boom“ vor zwei Jahren begonnen hat und noch vier bis sechs Jahre stark anhalten soll. Von geschäftsschädigender Konkurrenz ist aber keine Rede. „Wir sind mit dem B.eat im Bezirk in der Form alleine. Ansonsten ist ein bisschen eine Konkurrenz ja aber auch gesund“, so Ciara Alonzo. Ihr Kollege Andreas Hammer vom „Freigeist“ sieht das ähnlich. „Jeder hat eine etwas andere Schiene. Es haben einfach innerhalb kurzer Zeit viele Burger-Lokale hier eröffnet. Boom erkenne ich keinen, wenn ich das mit der großen Anzahl von Pizzerien vergleiche.“ Ebenso sind sich die beiden Gastronomen einig, dass sich die Burger-Szene in Graz durch eine gute Qualität auszeichnet. „Der Gedanke ist: Fast Food auf hohem Niveau“, so Hammer.

Burger-Lokal oder Buschenschank

Und Ciara Alonzo, die eigentlich aus Los Angeles stammt, bereut es ebenso wenig, in Graz mit dem „B.eat“ Fuß gefasst zu haben. „Obwohl ich anfangs überlegt habe, ob ich eine Buschenschank in L.A. oder ein Burger-Lokal in Öster-reich aufmachen soll. Denn genauso wie hier die amerikanische Küche boomt, gibt es in L.A. Lokale, die mit Liptauer-Aufstrich punkten“, lacht Alonzo.
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