29.07.2016, 08:07 Uhr

Grund und Boden genau unter die Lupe nehmen

Wer vom Traumhaus träumt, der sollte sich auf alle Fälle auch über den Boden auf seinem Baugrund informieren. (Foto: djd/Bauherren-Schutzbund)

Gute Information und Planung kostet zwar, ist aber sicher nicht umsonst.

Hauptsache, die Lage stimmt. Dies stimmt nicht ganz. Wer sein Baugrundstück alleine nach dem ersten Augenschein auswählt, geht unter Umständen ein hohes Risiko ein. Vor dem Kauf sollte man sich auf alle Fälle über den Bodenaufbau informieren. Diese Baugrunduntersuchung analysiert Bodenaufbau und Bodenschichten sowie die aktuellen Wasserverhältnisse. Damit ist sie eine wichtige Grundlage für die Planung der Gründung oder des Kellers für einen Neubau. Zusammen mit einer Altlastenuntersuchung kann sie auch alte Schadstoffbelastungen im Erdreich oder auf Anhieb nicht ersichtliche Reste alter Gebäude aufdecken, die sich im Boden verstecken und zusätzlichen Zeit- und Kostenaufwand verursachen könnten.

Erschließung und Infrastruktur

Vom Verkäufer sollte man sich außerdem detailliert über den Umfang der Erschließung informieren lassen. Ist das Grundstück noch nicht an das öffentliche Entwässerungssystem angeschlossen, drohen gegebenenfalls in naher Zukunft Mehrkosten, falls diese Maßnahmen durchgeführt werden. Sind Maßnahmen wie etwa ein Straßenausbau erst kürzlich erfolgt, sollte man sich darüber informieren, ob die entsprechenden Kostenbescheide bereits ergangen sind.

Es gilt also: Besser vorher informieren und investieren anstatt nach dem Bau möglicherweise im "Albtraumhaus" erwachen.
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