06.10.2016, 06:00 Uhr

Lexikon des unnützen Wissens: Methusalems Lieblingsfirmen

Wenn Sie es nicht weitersagen, dann verrate ich ihnen hiermit, dass ich gerne ein Gin-Tonic oder auch ein Wodka-Lemon trinke. Natürlich nur wegen dem Tonic und dem Bitter Lemon. Das schmeckt ja am besten, wenn es von der Firma "Schweppes" kommt. Das schreibe ich nicht, weil ich von "Schweppes" bezahlt werde, sondern weil die Firma heute Geburtstag feiert. Gegründet wurde sie in London von einem Deutschen namens Jacob Schweppe und zwei Partnern. Das war 1790, also heute vor 226 Jahren.
Wer jetzt glaubt, dass "Schweppes" damit zu den ältesten noch immer oder zum Teil bestehenden Firmen gehört, der irrt gewaltig. Auf den Plätzen 1 bis 3 dieser Liste liegen japanische Hotels, die in den Jahren 705, 717 und 718 eröffnet wurden. Das älteste von ihnen, das "Nisiyama Onsen" in der Stadt Yamanashi, wurde am Rande einer heißen Quelle errichtet. Das 1.311 Jahre alte Hotel wird übrigens seit 52 Generationen von der gleichen Familie geführt ...
Trinken aufs Alter. Ältestes nicht japanisches Unternehmen weltweit ist der "St. Peter Stiftskeller" in Salzburg. Er wurde im Jahr 803 erstmals urkundlich erwähnt, womit auf seinen Geburtstag bereits 1.213 Mal angestossen wurde. Dagegen ist sogar der biblische Methusalem ein Jungspund, der wurde ja nur 969 Jahre alt.
Themenwechsel: Vergangenen Sonntag habe ich hier über kuriose Gesetze geschrieben. Hier noch eines: Innerhalb der Stadtmauern der britischen Stadt York geht man straffrei aus, wenn man Schotten umbringt. Freilich nur wenn man das mit Pfeil und Bogen tut ...
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