25.03.2016, 10:25 Uhr

Zweimal Danke aus ganzem Herzen

Danke an die Kinderklinik am LKH Graz: Flora (mit Krümel!), Nicole und Michael Krebs, mit Holger Hubmann und Elisabeth Horvath (Foto: Prontolux)

Dankbare Patientinnen auf der Kinderklinik im LKH und bei den Elisabethinen.

Ein Danke an die Grazer Ärzteschaft – groß war das Echo auf unseren letztwöchigen Aufruf, dem im europaweiten Vergleich ganz weit vorne liegenden Gesundheitspersonal der Landeshauptstadt einmal Danke zu sagen.
Eine, die sich bei uns gemeldet hat, war die kleine Flora – oder besser, Nicole und Michael Krebs, die Eltern der inzwischen dreijährigen kleinen Maus. "Es war im Juni 2014, als sich Floras Gesundheitszustand nach dem Spazierengehen auf einmal rapide verschlechtert hat", erinnert sich ihre Mutter zurück.
Die Kleine fieberte auf einmal sehr hoch, wirkte lethargisch und bekam eine graue Gesichtsfarbe. "Wir sind dann gleich zu unserer Kinderärztin und die hat uns dann sofort auf die Klinik geschickt." Keine Sekunde zu spät, wie sich später herausstellen sollte. "Wir haben bei Flora dann eine Meningokokkensepsis diagnostiziert. Nur dem schnellen Handeln der Kinderärztin Brigitte Fritsch und der Eltern ist es zu verdanken, dass nichts schlimmeres passiert ist", ist der behandelnde Arzt Holger Hubmann heute noch überzeugt.
Drei Tage lang ist Flora auf der Intensivstation gelegen – "ich kann mich genau erinnern", erzählt ihr Vater, "nachdem man uns nach Hause geschickt hat, ist um 23 Uhr der Anruf gekommen, dass sie über den Berg ist. Man kann sich einfach nicht vorstellen, was man da empfindet. Wir wollten deshalb einfach dem gesamten Team von damals aus ganzem Herzen Danke sagen – wir haben uns hier wirklich perfekt aufgehoben und betreut gefühlt. Speziell die Informationsweitergabe hat hervorragend funktioniert. Denn es war natürlich schon belastend, dass wir nicht direkt bei Flora sein durften."


Perfekt betreut

Nicht vorstellbar, ist auch das Martyrium, das Silvia Krenn nun schon seit zehn Jahren durchlebt. Die Grazerin leidet an einem difusen Schmerzsyndrom im Lendwirbelbereich. "Ich habe immer schon Schmerzen an der Wirbelsäule gehabt – vor zehn Jahren bin ich dann wegen eines verrutschten Wirbels operiert geworden. Doch dann wurde es nur noch schlimmer", erzählt die fünffache Mutter.
Ihren Lebensmut hat sie aber nie verloren, trotz der Schmerzen und der wöchentlichen Besuche auf der Schmerzambulanz der Elisabethinen – hier kümmert sich das Team von Primarius Josef Neuhold, mit den Oberärzten Julia Kolb und Michael Kern, sowie dem Pflegepersonal Lisa Raith, Martina Marcher und Hannes Grinschgl um Frau Krenn. "Die Betreuung hier hat vom Beginn weg gepasst – dafür wollte ich mich bedanken."
Auch dem Primarius ist seine langjährige Patientin ans Herz gewachsen. "Nach so langer Zeit entsteht natürlich eine gewisse Bindung. Für uns ist es wichtig, das Gefühl zu geben, dass wer da ist, wenn es einem schlecht geht."
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