12.04.2016, 13:02 Uhr

Linz will in Graz abkupfern

Austausch in Linz: Thomas Rajakovics, Bernhard Baier, Kurt Hohensinner (v. l.) (Foto: Stadt Graz)

Oberösterreichische Landeshauptstadt prüft die Einführung von Integrationserklärungen.

Graz als Vorbild für Linz – was für uns Grazer ohnehin naheliegend ist, kommt nun von offizieller (Linzer) Stelle: "In puncto Integration ist Graz sicher ein Vorbild für uns", stellt Bernhard Baier, Vizebürgermeister der oberösterreichischen Landeshauptstadt, klar.
Eine Grazer Delegation mit Stadtrat Kurt Hohensinner und Gemeinderat Thomas Rajakovics weilte kürzlich für einen Erfahrungsaustausch an der Donau. Im Mittelpunkt stand dabei eben das Thema Integration. "Und da hat man in Graz mit der Einführung der Integrationserklärungen ein Instrument gefunden, welches auch für Linz geeignet wäre", fährt Baier fort.

Ohne Unterschrift keine zusätzlichen Sozialleistungen

Alle Nicht-EU- bzw. Nicht-EWR-Bürger mit künftigem Wohnsitz in Graz sollen laut Gemeinderatsbeschluss ja bekanntlich diese Erklärung unterzeichnen. Die Unterschrift ist an die freiwilligen sozialen Unterstützungen der Stadt Graz gekoppelt. „Wird nicht unterzeichnet, erhalten Betroffene auch die zusätzlichen sozialen Hilfestellungen der Stadt nicht“, erklärt Hohensinner.
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