25.05.2016, 06:30 Uhr

Am Feiertag soll die ASKÖ-Halle beben

Können die HSG-Spieler morgen zuhause jubeln? Ein Sieg gegen Ferlach ist Pflicht. (Foto: GEPA)

Handball Liga Austria oder Bundesliga? Für die HSG Graz heißt es gegen Ferlach
"Verlieren verboten".

Zwei Saisonsiege von Ferlach, zwei Triumphe der HSG Graz: Bereits vor Beginn der Finalserie im Kampf um den Aufstieg in die Handball Liga Austria war es äußerst schwierig, die Favoritenrolle irgendeinem der beiden Teams zuzuschieben.
Nach der ersten gespielten Partie sieht die Ausgangslage nun freilich anders aus. Trotz Pausenführung verloren die Grazer, unterstützt von knapp 100 mitgereisten Fans, in Kärnten mit 29:33. Damit ist nun klar: Für Alex Pajovic und Co. bekommt das morgige Heimspiel in der ASKÖ-Halle (18 Uhr) noch mehr Brisanz. Nur bei einem Sieg gibt es am Wochenende in Ferlach ein Entscheidungsspiel.

Hoffen auf den Hexenkessel

HSG-Boss Michael Schweighofer hat die Pleite zum Auftakt der Best-of-three-Serie längst abgehakt. "Leider hat die Deckung nicht so gut funktioniert, wie wir uns vorgenommen haben. Wir haben auch teilweise zu zaghaft agiert, das reicht in einem Finale dann eben nicht."
Die Flinte wird bei den Grazern, die in den vergangenen Jahren mehrmals hauchdünn am Aufstieg in die höchste Spielkasse gescheitert sind, dennoch nicht ins Korn geworfen. Natürlich ist der Druck jetzt größer geworden, weil wir morgen gewinnen müssen, um einen finalen Showdown zu erzwingen. Es wartet der nächste Handballkrimi auf uns. Ich bin mir sicher, die Halle wird kochen!"

Christoph Hofer
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