11.05.2016, 10:55 Uhr

Grazer Klubs schielen Richtung Aufstieg

Bittere Pille für Mariatrost: Topscorer Stefan Rath fällt bis zum Saisonende aus. (Foto: geopho.com)

Grazer Fußballmeister sind keine Utopie: Mariatrost, GAK II und Austria Puch könnten heuer jubeln.

Nachdem es in den letzten Jahren im steirischen Unterhaus wenige Grazer Vereine gab, die um die Titel in den jeweiligen Klassen mitgespielt haben, sieht es in der aktuellen Saison so aus, als ob vermehrt Meistersekt in der Murmetropole versprüht werden kann.
Neben Fast-Meister GAK in der Unterliga Mitte bahnt sich vor allem in der 1. Klasse Mitte A ein Schlussspurt zwischen Mariatrost und dem Zweierteam der Rotjacken an. Zuletzt marschierten die beiden Vereine Woche für Woche im Gleichschritt vorneweg, feierten vier (Mariatrost) beziehungsweise fünf (GAK) Siege in Folge.

Torgarant verletzt

Dass aber dennoch nicht alles eitel Wonne ist, lässt ein Blick auf den Frühjahrsbeginn erahnen, wo Mariatrost nur fünf Punkte aus den ersten vier Partien holte und somit den Polster auf den GAK gänzlich verspielt hat.
"Unser Top-Torjäger Stefan Rath hat sich leider das Innenband gerissen und fällt für den Rest der Saison aus. Zudem hat heuer überhaupt nie die gleiche Mannschaft gespielt, die Verunsicherung war groß", blickt Trainer Thomas Lethmair auf den Frühjahrsstart zurück. Die Chancen auf den Titel seien aber in Takt, auch, wenn der GAK das bessere Torverhältnis hat. "In zwei Wochen gibt’s das direkte Duell. Wir können, sie müssen aufsteigen."
Von einem Pflichtaufstieg will Amateure-Trainer Franz Almer nichts wissen. "Wir schauen von Spiel zu Spiel. Die Jungs haben im Winter physisch einen Sprung gemacht und sind auf jeden Fall bereit."

Die Unterliga ruft

GAK II und Mariatrost drängen also in die Gebietsliga, die Aufsteiger Austria Puch gleich nach einem Jahr wieder verlassen könnte. Nach sechs Siegen in Serie führt man die Tabelle an. "Wir wollten schon vorne mitspielen, dass es aber jetzt so gut läuft, ist doch überraschend. Wir müssen noch zum Zweiten Mellach, danach wissen wir mehr", bleibt Obmann Alfred Horner vorsichtig.

Christoph Hofer
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