30.03.2016, 09:46 Uhr

Katrin Ofner wird zur Britin

Spektakulär geht’s beim Skicross zur Sache: Katrin Ofner (r.) beherrscht aber auch die traditionellen Disziplinen. (Foto: GEPA)

Skicrosserin Katrin Ofner holte bei britischen Unimeisterschaften vier Titel – auch in alpinen Bewerben.

Ein dritter Platz beim Heim-Weltcup im Montafon, Rang fünf bei den X-Games in Aspen – und zum Abschluss der Saison holte Katrin Ofner noch vier Meistertitel. Britische wohlgemerkt – und nicht nur im Skicross, sondern auch im Riesentorlauf, Super-G und im Teambewerb.
Ofner hat nämlich gerade ein Fernstudium an der Northumbria University im englischen Newcastle begonnen – und sozusagen als Einstandsgeschenk hat sie ihrer neuen Universität gleich vier Meistertitel bei den britischen Universitätsmeisterschaften (die mangels englischer Skizentren im französischen Alpe d’Huez ausgetragen wurden) beschert.
"Über KADA, also der Organisation Karriere danach für Profisportler, wurde für alle Sportler mit Bachelor-Abschluss ein Stipendium für das Fernstudium Leadership and Management in Newcastle ausgeschrieben – ich hab mich beworben und zum Glück den Zuschlag bekommen", erzählt die Kobenzerin, die dazu auch noch in Graz an der Arbeit für den Master in Sportwissenschaften arbeitet.
Bis 2018 wird sie jetzt eben per Fernstudium in Newcastle inskribiert sein – "und die Voraussetzung für das Stipendium war eben, dass ich bei den Unimeisterschaften antrete. Der Sport spielt da eine ganz wichtige Rolle. Ich hab die Woche als eine Art Urlaub gesehen – meine Mama war auch mit und kaum war ich im Ziel, sind wir schon ins Gelände zum Powdern gefahren, das Skigebiet dort ist einfach genial.

Ski-Rennen auf Matten

Während Ofner in Frankreich also eine Weltcupsaison ausklingen ließ, war’s für viele ihrer Konkurrentinnen einer der wenigen Kontakte mit echtem Schnee. "Bei der Northumbria gibt’s zwar ein Skiteam, das fürs Trainingscamp ein paar Wochen in die Alpen fährt. Der Großteil trainiert aber meist nur in Skihallen oder auf Kunststoffmatten, auf denen in England sogar Rennen ausgetragen werden."
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