19.04.2016, 16:42 Uhr

"Leistungsorientiert und freundschaftlich": Günter Kreissl betritt die Sturm-Bühne

Ernst Wustinger, Günter Kreissl, Gerhard Goldbrich und Christian Jauk (Foto: GEPA)
Punkt 15 Uhr war nun also offiziell, was seit Tagen als Gerücht im Raum stand: Günter Kreissl wird ab 1. Mai der neue Geschäftsführer Sport beim SK Sturm sein. Der 41-jährige bisherige Coach und Sportdirektor bei Zweitligist Wiener Neustadt übernimmt damit die Agenden vom bisherigen "General Manager" Gerhard Goldbrich, der fortan wieder als Geschäftsführer Wirtschaft tätig sein wird. Daniela Friedl wird, ebenfalls per 1. Mai, diese Agenden niederlegen und im Verein im Bereich Sponsoring und Marketing mitarbeiten.
"Wir kommen mit dieser Bestellung wieder unserem Vier-Augen-Prinzip nach", sagt Präsident Christian Jauk im Rahmen der heute stattgefundenen Pressekonferenz. Der ehemalige Torhüter (in seiner aktiven Zeit traf er beispielsweise bereits auf die aktuellen Sturm-Spieler Martin Ehrenreich und Marko Stankovic) habe das vom Vorstand vorgelegte Anforderungsprofil am besten ausgefüllt.

Für Kreissl selbst, der vom SK Sturm kontaktiert wurde, geht ein Traum in Erfüllung. "Es ist eine ungemein reizvolle Aufgabe für mich, bei einem Verein mit einer derart großen Tradition zu arbeiten. Mich hat die positive Energie, die bei Sturm herrscht, schon immer fasziniert." In den nächsten Tagen wird Kreissl, der zwar eine Wohnung in Graz nehmen, aber dennoch immer wieder zu seiner Familie pendeln wird, sowohl das Gespräch mit Coach Franco Foda suchen als auch den Verein noch besser kennenlernen. Den jeweiligen Vertragsstatus der einzelnen Spieler kenne er jedoch bereits, "auch die letzten Spiele der Kampfmannschaft habe ich mir bereits angeschaut. Heute fahre ich noch zum Spiel der Sturm Amateure nach Lafnitz!" Wohin der Weg in den nächsten führen will, lässt Kreissl noch offen. "Konkrete Ziele und Platzierungen kann ich jetzt noch nicht definieren. Die wichtigste Sache ist, dass alle, die mit dem SK Sturm zu tun haben, stolz auf diesen Verein sein sollen." Für Präsident Jauk war zudem ausschlaggebend, dass Kreissl "bei Wiener Neustadt aus wenigen Mitteln sehr viel herausgeholt hat." Nun kann sich der 41-Jährige, der eigenen Angaben zu Folge freundschaftliche Verhältnisse bei gleichzeitiger Leistungsorientierung bevorzugt, bei einem Bundesligaclub ("für mich ist das keine Karriere-, sondern eine langfristige Projektplattform") versuchen. Der Vertrag läuft grundsätzlich unbefristet, die Zusammenarbeit ist aber zunächst laut Klausel zumindest für die nächsten zwei Jahre anberaumt.
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