15.03.2016, 13:51 Uhr

Startschuss zum Bunker-Umbau

Startschuss für die neue Eishalle: Messe-Chef Armin Egger, Bürgermeister Siegfried Nagl und Sportstadtrat Kurt Hohensinner freuen sich über diesen Meilenstein für den Grazer Sport.

Stadt präsentierte die offziellen Pläne für den Umbau der Liebenauer Eishalle.

Jetzt geht’s los: Um exakt 12:41 ging am Dienstag ein Stück Grazer Sportgeschichte offiziell zu Ende. Da schwang sich Bürgermeister Siegfried Nagl höchstpersönlich auf den Bagger und leitete mit dem Abriss des Kassahäuschens die Total-Renovierung der Eishalle Liebenau ein. "Durch den Zuschlag für die Special Olympics 2017 haben wir hier einen zusätzlichen Boost erhalten", erklärte der Stadtchef zuvor. "Mit der neuen Halle wollen wir dem Eishockeysport in unserer Stadt einen Aufwind verleihen – außerdem wird es durch die neue Arena-Situation ab kommenden Winter auch wieder möglich sein, andere Sportgroßveranstaltungen, ich denke da etwa an das Hallenfußballturnier, zu veranstalten."

20 Millionen für den neuen "Bunker"

Stolze 20 Millionen Euro (vorerst fünf Mille fließen in die Adaptierungen des angrezenden Stadions) lässt sich die Stadt den Umbau des "Bunkers" kosten. "Einige Arbeiten", erklärt Messe-Chef Armin Egger, "wurden schon erledigt: So wurde die Kältetechnik auf einen modernen Stand gebracht, die Eispiste neu saniert oder der Betrieb von Gas auf Fernwärme umgestellt – was zu einer Einsparung von 380 Tonnen CO2 pro Jahr führt."
Der Großteil der Arbeiten wird aber eben ab jetzt durchgeführt: So wird etwa der komplette Nordteil (wo sich bisher die VIP-Tribüne befand) bis auf die beiden tragenden A-Säulen abgerissen. "Hier wird etwa die große Kabine für die 99ers-Profis entstehen, wir bauen hier einen neuen Gastrobereich und auch die VIP- und Pressetribüne werden hier ihren Platz finden", führt Egger aus.


Fassungsvermögen von 4.212 Besuchern

Neben der kompletten Dachsanierung werden auch der Zugangsbereich auf der Südseite (also der Haupteingang) neu gestaltet und die Tribünen neu bestuhlt – hinter den beiden Toren werden jeweils Tribünen für exakt 418 Stehplätze errichtet. Insgesamt wird die Halle so offiziell 4.212 Besucher fassen. "Und die komplette Halle wird barrierefrei erreichbar sein", betont Egger.
Aber auch die Trainingsmöglichkeiten für die Eishockey-Profis werden nun auf den neuesten Stand gebracht. "Es wird etwa eine Shooting-Range enstehen und ein Tracking-System für die Spielbeobachtung installiert", erklärt Sportstadtrat Kurt Hohensinner.
Mitte September soll die Eishalle mit Start der neuen EBEL-Saison bespielbar sein. "Einige kosmetische Eingriffe werden wir bei laufenden Betrieb durchführen und die werden spätestens mit Eröffnung der Special Olympics 2017 abgeschlossen sein", ist Egger sicher.
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