23.03.2016, 12:06 Uhr

Sturm Bosse wenden sich an Fans und appellieren an Sturmgeist

Quo vadis, SK Sturm? Die Mannschaft blieb im Frühjahr bisher alles schuldig – jetzt wenden sich die Klub-Bosse an die Fans. (Foto: GEPA)

Präsidium und Vorstand des SK Sturm wenden sich nach dem katastrophalen Frühjahrsstart an die Fans.

Der SK Sturm hängt wie ein schwer angeschlagener Boxer in den Seilen. Nach nur einem Sieg in den ersten neun Pflichtspielen des Jahres 2016 wird die Unruhe rund um den Verein immer lauter – zur Kalmierung versucht es die Chefetage der Schwarz-Weißen jetzt mit einem Appell an den Sturm-Geist.

Die Mitteilung des Präsidiums und Vorstandes des SK Sturm im Wortlaut:

Nach dem missglückten Frühjahrsstart und der Niederlage gegen den FC Admira Wacker Mödling wurde die Situation von der Vereinsführung, gemeinsam mit der sportlichen Leitung, sehr genau analysiert und besprochen. Gerade beim Spiel in der Südstadt zeigte sich die Verunsicherung der Mannschaft, die es nun in der Länderspielpause zu lösen gilt, um für die finale Phase der Bundesligasaison 2015/16 bereit zu sein. Präsident Christian Jauk stärkt dem gesamten Team den Rücken: „Auf die Mannschaft warten nun wichtige Herausforderungen, die nach der Länderspielpause mit dem Spiel gegen den SV Grödig starten. Nur wenn alle Schwarz-Weißen Geschlossenheit zeigen und gemeinsam unser junges Team unterstützen, werden wir die nötigen Punkte holen. Jeder einzelne Spieler braucht unsere Unterstützung, egal ob in guten oder in schlechten Zeiten, ob nach einem gelungenen oder misslungenen Torabschluss.“

Wirtschaftlich solide Basis

In die Saison 2015/16 ist der SK Sturm mit einer nahezu unveränderten Mannschaft, aus dem erfolgreichen Frühjahr 2015 gestartet. Dazu kamen einige neue hoffnungsvolle Spieler. Im Winter kam es mit Michael Madl, Anel Hadzic und Josip Tadic zu drei Abgängen, die in der Kürze der Zeit nicht sofort kompensiert werden konnten. "Die Abgänge, sowie eine Vielzahl an Verletzungen, haben unsere Mannschaft geschwächt. Gleichzeitig ergeben sich bei Abgängen immer neue Chancen für andere Spieler, in die Fußstapfen zu treten. Aber Veränderungen benötigen auch Geduld“, so Jauk, der aber auch auf die sorgfältige Führung des Vereins verweist: „Trotz des Zuschauerrückgangs, der wirtschaftlich in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar war, wollen wir auf einer wirtschaftlich soliden Basis agieren und die Schuldenfreiheit sicherstellen."

Mit vollem Einsatz für die Schwarz-Weißen

Der SK Sturm weckt das Interesse zahlreicher Zielgruppen. Die wichtigste Zielgruppe sind die schwarz-weißen Fans, die mit uns durch Dick und Dünn gehen. „Konstruktive Kritik ist uns wichtig und diese werden wir auch in Zukunft ernst nehmen. Botschaften und Aktionismus unter der Gürtellinie lehnen wir jedoch strikt ab. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin, jeder Sportler und jede Sportlerin sowie jeder Trainer und Betreuer werden weiterhin mit vollem Einsatz versuchen bestmögliche Arbeit für unseren Verein zu leisten. Rückschläge, die intern in aller Deutlichkeit offen angesprochen und analysiert werden müssen, wird es auf diesem Weg geben. Nur gemeinsam kommen wir gestärkt aus dieser Situation wieder heraus. Wir zählen auf den großen Sturmgeist."

Das Präsidium und der Vorstand des SK Puntigamer Sturm Graz.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.